Corona-Pandemie

Überbrückungshilfen

Um die Existenz von Unternehmen zu sichern, die durch die COVID-19-Pandemie einen Umsatzausfall haben, hat die Bundesregierung ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt, das mehrfach verlängert und ausgeweitet wurde. Antragsberechtigt waren auch gemeinnützige Unternehmen und Organisationen unabhängig von ihrer Rechtsform. Dazu gehören Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Schullandheime, Träger von Jugendeinrichtungen des internationalen Jugendaustauschs und Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie Familienerholungsstätten. Auch Jugendverbände und Träger der politischen, kulturellen und sportlichen Kinder- und Jugendarbeit können Anträge stellen. Die Antragsfrist für das Programm endete am 15. Juni.

Ziele des Programms

Die Überbrückungshilfen dienen dazu, die betrieblichen Fixkosten zu decken. Dazu gehörten zum Beispiel Kosten für Miete, Pacht, Strom, Wasser, Versicherungen oder Lizenzgebühren für IT-Programme. Förderfähig waren vorübergehend auch bauliche Modernisierungsmaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten und Investitionen in die Digitalisierung.

Unternehmen, die besonders schwer durch die Corona-Pandemie betroffen oder in bestimmten Branchen tätig sind, konnten zusätzliche Hilfen beantragen.

Antragstellung

Anträge für die Überbrückungshilfen konnten nur durch prüfende Dritte gestellt werden, zum Beispiel Steuerberaterinnen und -berater oder Wirtschaftsprüferinnen und -prüfer. Die Antragsfrist endete am 15. Juni.

Weitere Informationen bietet eine Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.