Corona-Pandemie

Überbrückungshilfen

Um die Existenz von Unternehmen zu sichern, die durch die Covid-19-Pandemie einen Umsatzausfall haben, ist ein Bundesprogramm für Überbrückungshilfen aufgelegt worden, das erneut verlängert und aufgestockt wurde. Antragsberechtigt sind auch gemeinnützige Unternehmen und Organisationen unabhängig von ihrer Rechtsform. Dazu gehören Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Schullandheime, Träger von Jugendeinrichtungen des internationalen Jugendaustauschs und Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie Familienerholungsstätten. Auch Jugendverbände und Träger der politischen, kulturellen und sportlichen Kinder- und Jugendarbeit können Anträge stellen.

Überbrückungshilfen III

Mit den Überbrückungshilfen III werden Unternehmen und Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen dabei unterstützt, ihre betrieblichen Fixkosten zu decken. Dazu gehören zum Beispiel Kosten für Miete, Pacht, Strom oder Wasser. Voraussetzung ist, dass sie im Förderzeitraum 1. November 2020 bis 30. Juni 2021 Umsatzrückgänge hatten. Für jeden Monat, für den ein Fixkostenzuschuss beantragt wird, muss der Umsatz um mindestens 30 Prozent zurückgegangen sein.

Erstattet werden:

  • bis zu 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei 50 Prozent bis 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mindestens 30 Prozent Umsatzeinbruch (Umsatzeinbruch jeweils im Vergleich zum Vergleichsmonat des Jahres 2019).

Der maximale Förderbetrag beträgt 1,5 Millionen Euro (drei Millionen Euro für Verbundunternehmen in Vorbereitung) pro Monat.

Antragstellung

Weitere Informationen bietet eine Website des Bundeswirtschaftsministeriums. Dort kann der Antrag auch digital gestellt werden. Dazu ist die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater oder einer Steuerberaterin, einem Wirtschaftsprüfer oder einer Wirtschaftsprüferin oder einem vereidigten Buchprüfer oder eine Buchprüferin erforderlich. Die Antragsbearbeitung erfolgt durch die zuständigen Stellen der einzelnen Bundesländer.