Demokratie leben!

Neues Modellprojekt zur Teilhabe von Geflüchteten gestartet

Gruppenfoto mit Dr. Ralf Kleindiek, Ashok Sridharan und weiteren Verantwortlichen
"Demokratie macht stark." Bei der Pressekonferenz in Bonn stellten Dr. Ralf Kleindiek (5.v.l.), Ashok Sridharan (4.v.l.) und weitere Verantwortliche das Modellprojekt "Mitbestimmung und Eigenverantwortung der Geflüchteten" vor© BMFSFJ

Am 4. Januar wurde im Alten Rathaus in Bonn das neue Modellprojekt "Mitbestimmung und Eigenverantwortung der Geflüchteten" vorgestellt. Das Projekt will Mitwirkungsmöglichkeiten für Geflüchtete im sozialen Umfeld schaffen und dabei im Aktionsraum Bonn modellhaft die institutionelle Teilhabe und das individuelle Empowerment von Geflüchteten erproben. Das Modellprojekt wird durch die Otto Benecke Stiftung durchgeführt und im Rahmen des Bundesprogrammes "Demokratie leben!" gefördert.

Das Projekt steht auf drei Säulen: Es sollen Wohnheimvertretungen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Wohnheimen in Bonn aufgebaut, die Elternarbeit in Kitas und Grundschulen unterstützt sowie ein Rat der Geflüchteten auf Stadtebene eingerichtet werden.

Dr. Ralf Kleindiek: Modellprojekt kann Vorbild für Kommunen in ganz Deutschland sein

Der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Ralf Kleindiek, nahm an der Pressekonferenz in Bonn teil und präsentierte das Modellprojekt gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan, und weiteren Verantwortlichen.

Dr. Ralf Kleindiek:

"Demokratie macht stark. Deshalb ist es besonders wichtig, die Chancen zu kennen, die unsere offene Gesellschaft und unsere Demokratie bieten. Aktive Teilhabe und Beteiligung sind hierbei von entscheidender Bedeutung. Genau darum geht es im Modellprojekt 'Mitbestimmung und Eigenverantwortung von Geflüchteten'. Die hier erprobte politische und soziale Partizipation von Geflüchteten kann deshalb auch Vorbildcharakter für Kommunen im ganzen Bundesgebiet haben."

Die Otto Benecke Stiftung

Im Anschluss an die Pressekonferenz nutzte Dr. Ralf Kleindiek die Gelegenheit sich vor Ort über die Arbeit der Otto Benecke Stiftung zu informieren. Der gemeinnützige Verein setzt sich mithilfe von Bildungsmaßnahmen, Veranstaltungen und Projekten für gesellschaftliche Teilhabe von Zugewanderten und deren Nachkommen ein. Ziel der Stiftung ist es, die Willkommens- und Anerkennungskultur zu stärken.