Integration von Zugewanderten

Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern

Zum 29. März 2017 sind die gemeinsamen Förderrichtlinien des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern in einer überarbeiteten Fassung in Kraft getreten. Die Neufassung lässt unter bestimmten Voraussetzungen zu, dass geflüchtete Menschen gefördert werden. Über Einzelheiten zum Antragsverfahren informiert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Auf der Grundlage von gemeinsamen Förderrichtlinien des Bundesinnenministeriums und des Bundesfamilienministeriums werden innovative und niedrigschwellige Vor-Ort-Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von jungen Zugewanderten gefördert. Die Förderung umfasst praxisnahe Angebote in den Bereichen:

  • Stärkung der sozialen Kompetenzen,
  • Stärkung der Erziehungskompetenz,
  • bürgerschaftliches Engagement,
  • interkulturelle Kompetenz,
  • Verbesserung der gleichberechtigten Teilhabe von Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund sowie
  • Kriminalitäts- und Suchtprävention.

Zuwendungsempfänger sind Verbände, Vertriebeneneinrichtungen, Kirchen, anerkannte Träger der politischen Bildung, Migrantenselbstorganisationen, Kommunen und Einrichtungen, die in der Arbeit mit jungen Zuwanderinnen und Zuwanderern auf überregionaler, regionaler oder lokaler Ebene tätig sind. Die Durchführung der Förderung erfolgt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.