Willkommen beim Girls'Day und Boys'Day 2015!

Volltext-Alternative zum Video:

[Hip-Hopband auf der Bühne performt Song. Kinder singen mit, Ministerin Manuela Schwesig ist unter den Zuschauern. Kinder bouncen, wippen im Takt, die Hände in die Luft gereckt. Rapper singt mit Micro in der Hand. Schnelle Schnitte wie bei einem Musikvideo]

[Rapper in Nahaufnahme]

„Frau und Schiffsbau – no go!“

[Rapperin in Nahaufnahme]

„Mann und Erzieher – no go!“

[Rapper in Nahaufnahme]

„Frau und Landwirt – no go!“

[Rapper in Nahaufnahme]

Mann und Pfleger – no go!

[Kinder zusammen mit der Ministerin auf der Bühne, Kinder halten Plakate zum Girls´und Boy´ Day hoch]

Sprecher:

„Eine Berufswahl ohne Grenzen – sie ist leider noch nicht Wirklichkeit.

Anlässlich des Girls’Day und Boys’Day 2015 wurde im Bundesjugendministerium ein Hip-Hop Workshop angeboten, der die Rollenklischees vor allem in der Berufswelt zum Thema hatte.“

[Mädchen auf der Bühne zusammen mit der Bundesjugendministerin Manuela Schwesig]

Mädchen:

„Warum ist es immer noch so, dass die Frauen mehr im Haushalt arbeiten als die Männer?“

Bundesjugendministerin Manuela Schwesig:

„Ja, ist das bei dir zu Hause auch so?“

Mädchen:

„Ja:“

Bundesjugendministerin Manuela Schwesig:

„Hast du das denn einen Papa schon mal gefragt, worum das so ist?“

Mädchen:

„Nein!“

Bundesjugendministerin Manuela Schwesig:

„Weil das ist nämlich eine sehr kluge Frage. Das kommt einfach auch von einem alten Bild, was so traditionell gewachsen ist, was auch immer noch oft so gepflegt wird nach dem Motto, die Frau kann sich um die Kinder um den Haushalt kümmern und der Mann geht arbeiten und kümmert sich halt um das Geldverdienen.“

[Kinder stehen in Gruppen zusammen und diskutieren mit den Rappern. Ein Workshop-Leiter erklärt gestikulierend den Ablauf, Kinder hören zu, Mann am Computer, auf dem Bildschirm ein Tonbearbeitungsprogramm]

Sprecher:

„Traditionelle Rollenmodelle langsam zu ändern, bleibt Aufgabe des Girls’Day und des Boys’Day.

Die deutschlandweiten Veranstaltungen haben mittlerweile Tradition und sollen helfen, Rollenbilder aufzubrechen, um einen geschlechterneutralen Zugang zu allen Berufen für Mädchen wie Jungen zu erreichen – orientiert an ihren Neigungen und Fähigkeiten und unabhängig von gesellschaftlicher Prägung.“

[Kinder nehmen sich Stifte, Schreiben ihre eigenen Zeilen, performen die Textzeilen auf der Bühne zu einem Beat]

Sprecher:

„Mit dem Hip-Hop-Workshop im Bundesjugendministerium gelang eine spielerische aber dennoch wirksame Auseinandersetzung mit überlieferten sowie neuen, erweiterten Rollenbildern.“

Junge:

„Das sind Fragen, bei denen es um die Gleichberechtigung von Mann und Frauen dreht bei der Arbeit. Zum Beispiel habe ich gefragt, „Kriegen die Frauen und Männer in ihrem Job den gleichen Lohn. Das ist sozusagen eine typische Gender-Frage.“

[Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit der Ministerin und mit den Rappern, sie schreiben an Texten, denken über Zeilen nach, alle zusammen rappen dann zusammen auf der Bühne noch einmal den Refrain.]

Sprecher:

„Die Schülerinnen und Schüler der Anna-Lindh-Grundschule diskutierten mit Bundesjugendministerin Manuela Schwesig, aber auch mit den Rappern von  „Was geht Alemanya“. Zusammen mit den Musikern schrieben sie Textzeilen zu den Erfahrungen und Eindrücken des Workshops, um gegen bestehende Rollenbilder anzurappen und sie standen zusammen mit den Rappern und der Ministerin auf der Bühne.“

„And you believe in me. I have a dream, just believe, that you can be, what you want to be.”

[Junge mit Schirmmütze hinter ihm die Bühne.]

Junge:

„Für mich ist das auch der wunderschönste Tag in meinem Leben finde ich. Es war superschön, ich finde das phänomenal.“