Dr. Franziska Giffey lädt ein

Tag der offenen Tür im Bundesfamilienministerium

Am Wochenende des 25. und 26. August war der alljährliche Tag der offenen Tür der Bundesregierung. Auch das Bundesfamilienministerium hat wieder die Pforten geöffnet und alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. 

Zunächst mal freue ich mich natürlich über diesen Tag. Wir haben den lange, lange vorbereitet und wir freuen uns, dass wir heute unsere Türen öffnen können für die Bürgerinnen und Bürger, für die Familien. Wir wollen zeigen, was wir hier tun. Wofür wir arbeiten. Mit welchen Programmen wir die Familien in Deutschland stärker machen wollen und da geht es darum für die Kinder ein Angebot zu machen. Mit unserer Jugendmeile die Jugendlichen auch ins Gespräch zu holen über Demokratie, über die Frage wie geht man eigentlich um mit dem Internet, mit Hate-Speech im Netz auch mit den Fragen eines respektvollen Miteinanders.

[An einem Stand auf dem Straßenfest anlässlich des Tages der offenen Tür erklären zwei junge Frauen einer älteren die Hintergründe zu ihrem Kunstprojekt.]

Eine Sache, die uns halt auffällt, das es im Netz natürlich besonders präsent heutzutage, ist, dass der Umgangston leider oft sehr rau ist. Und dass es einfach viel einfacher geworden ist irgendwie halt Cyber-Mobbing zu betreiben. Wir wollen einfach generell dafür sorgen, dass der Umgang wieder respektvoller wird, dass mehr Toleranz gezeigt wird und das sowohl in der Schule, auf dem Schulhof bei jungen Menschen, aber auch generell im Internet, egal wie alt man ist, vielleicht in Diskussionen einfach ein bisschen netter miteinander umgeht. 

Ja, generell geht es ja immer um den Fokus, wie wir unser Zusammenleben organisieren, wie wir Demokratie in Deutschland fördern können, wie wir auch gegen Populismus und Hetze vorgehen können. Und gerade bei den jungen Leuten geht es uns natürlich darum, wie wir junge Menschen stark machen können, sich auch zu beteiligen, sich einzubringen und gut miteinander umzugehen. 

[Dr. Franziska Giffey wird in einem lichtdurchfluteten Raum von Mitgliedern der Jugendpresse interviewt. Die Journalist_innen tragen auffallend rosafarbene Oberteile.]

Man muss positive Beispiele schaffen. Ich glaube, junge Leute abholen in dem Moment, wo sie quasi nach ihrer Identität suchen, dass sie nicht in irgendwelche extremen Richtungen abdriften. Und ansonsten immer ein positives Beispiel geben für Leute, dass sie auch stolz sein können hier in Deutschland zu sein und aufeinander zugehen.