Bürgerfest

Tag der Deutschen Einheit 2018

Am 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit. Ein Grund zu feiern. Deshalb laden Bund und Länder alle Bürgerinnen und Bürger zu einem großen Bürgerfest nach Berlin ein. Auch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey besuchte das Fest und traf dort unter anderem die Kinderreporter des Deutschen Kinderhilfswerks und Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Marie in Pankow.

[Eine gut besuchte Messe mit vielen weißen Pavillons ziert den Vorplatz des Bundestags.]

Ja also, wir feiern Tag der Deutschen Einheit. Ich glaube, das ist wegem dem Mauerfall.

Weil da die Mauer kaputt gemacht wurde und dann Deutschland ein großes Land war.

Ich bin ja im Osten Deutschlands geboren und für mich war das eine ganz besondere Zeit. Der Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands sind für mich der Glücksfall des letzten Jahrhunderts und ich bin mir sicher, dass das ganz, ganz viele Deutsche auch so sehen.

[Auch im Gebäude herrscht reger Austausch. An verschiedenen Ständen in der Empfangshalle werden Besucher_innen informiert.] 

Nachts, um 10, sind wir in Kiel losgefahren, nach Lübeck-Schlutup zur Grenze und haben

da Party gemacht.

[Eine Band, bestehend aus einem Querflötisten, einem Posaunisten, einem Schlagzeuger und einer Sängerin, spielt auf einer großen Bühne.]

Es ist wunderbar und man kann das in Berlin besonders stark spüren, finde ich, dass Deutschland wiedervereint ist, dass diese Stadt wieder zusammengewachsen ist und das so viel auch geschafft worden ist in den letzten fast 30 Jahren.

Ein geschichtliches Ereignis. Das sollte man auch würdigen. Mindestens mit einem Tag richtig schön feiern.

[Franziska Giffey tauscht sich in einer an einem großen kreisrunden Tisch geführten Diskussion mit Besucher_innen aus, darunter auch Schüler_innen.]

Und wir sehen, dass es sowohl im Osten, als auch im Westen natürlich auch noch Strukturschwache Regionen gibt. Es gibt die Mauer in den Köpfen und das ist etwas, was wir überwinden wollen. Und da müssen wir rangehen. Und das bedeutet, dass wir gerade eben auch die Familien in Deutschland, egal ob in Ost oder West, so stärken müssen, dass Kinder, die dort aufwachsen, ihren Weg machen können und dass wir es schaffen, dass Menschen wirklich sagen „Ich fühle mich zugehörig zu dieser Gesellschaft. Ich kann teilhaben und ich habe eine Chance und persönliche, gute Lebensperspektiven.“. Das ist etwas, das müssen wir auf beiden Seiten tun und ich finde, es ist eine große, historische Entwicklung, dass diese Deutsche Einheit erreicht worden ist und es ist richtig das jedes Jahr an dieses großartige Ereignis erinnert wird.