Bürgerfest in Mainz

Tag der Deutschen Einheit

Unter dem Motto "Zusammen sind wir Deutschland" fanden am 2. und 3. Oktober die offiziellen Feierlichkeiten und ein Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Mainz statt. Im Informationszelt der Bundesregierung war auch das Bundesfamilienministerium mit einem Stand vertreten.

[Die Einblendungen "Tag der Deutschen Einheit 2017", "Bürgerfest in Mainz", "Bundesprogramm Demokratie leben!", "Talk mit Jugendpresse" und "Themen: Demokratie, Hatespeech, Jugendschutz" erscheinen. Eindrücke vom Bürgerfest in Mainz, Demokratie leben! Broschüren, eine Deutschland-Flagge und diskutierende Menschen sind zu sehen. Die Ministerin ist auf dem Bürgerfest.]

Katarina Barley:

Ich finde es toll, dass wir den Tag der Deutschen Einheit jedes Jahr feiern. Denn ehrlich gesagt, wir haben auch noch ein bisschen was zu tun.

Janine Arendt:

Vom Tag der Deutschen Einheit nehme ich – weil wir ja auch schon gestern hier waren – die Stimmung mit. Wir haben hier ganz viele Attracktionen und ganz viele Dinge, die man sich anschauen kann. Und besonders die Ländermeile, das ist wie eine kleine Deutschlandreise.

[Eine Besucherin des Bürgerfestes dreht an einem Glücksrad. Es gibt ein Zelt der Bundesregierung. Man sieht auf einem Plakat den Schriftzug "Wir machen Deutschland zusammen stark". Die Besucherinnen und Besucher können Wünsche formulieren und an eine Plakatwand pinnen.]

Katarina Barley:

Es geht bei all diesen Ständen darum, dass die Menschen keine Berührungsängste haben, nachzufragen, Informationen einzuholen und ein bisschen zu lernen, was wir alles so machen. Der Stand des Bundesfamilienministeriums ist natürlich ein bunter fröhlicher kinderfreundlicher Stand. Kinder können T-Shirts bedrucken und die Erwachsenen bekommen ganz viele Infos.

[Ein Kind malt etwas, das später auf sein T-Shirt gedruckt wird. Besucherinnen am Stand des Ministeriums informieren sich. Eine Frau nimmt einen Flyer. Ein Mädchen bedruckt ein Shirt. Die Ministerin begrüßt einige Besucherinnen und Besucher des Fests.]

Simon Dörr:

Hatespeech ist eine große Diskussion gerade in der heutigen Zeit und uns als Verband ist wichtig, dass sich die Regierung, dass sich die Politik klar von extremistischen Positionen abgrenzt. Es geht um den Unterschied zwischen Meinungsfreiheit und Hatespeech, genau da müssen klare Grenzen gezogen werden.

[Ein Besucher im Rollstuhl trägt ein Shirt der Jugendpresse rlp. Vertreterinnen und Vertreter der Jugendpresse diskutieren mit Frau Barley auf der Bühne.]

Janine Arendt:

Denn natürlich haben wir alle im Grundgesetz ja auch so festgeschrieben, dass Recht auf Meinungsäußerung. Es ist für uns in der Pressearbeit auch ein sehr wichtiges Thema, aber man sollte deshalb nicht gleich jede Beleidigung und alles was heute auch als Hatespeech gilt dann auch nur unter Meinungsfreiheit verbuchen können.

[Am Stand des BMFSFJ kann man Jutebeutel mitnehmen, auf denen zu lesen ist: "Dit is ne jute Tasche! Aber du kannst besser sein". Daneben sind Flyer. Ein Mann in einem Litfaßsäulen-Kostüm hat sich unter das Publikum gemischt. Auf der Säule liest man den Schriftzug: "Diese Säule läuft nur rum! Aber du kannst mehr".]

Katarina Barley:

Auf das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ bin ich besonders stolz, denn mit diesem Programm fördern wir viele Initiativen und Verbände, die sich in irgendeiner Form für Demokratie engagieren. Sie brauchen Unterstützung auch finanziell, aber manchmal auch noch indem man sie wertschätzt, anerkennt und öffentlich macht.

[Die Ministerin und der Mann in dem Kostüm umarmen sich. Ein Junge der Jugendpresse stellt Frau Barley eine Frage. "Weitere Informationen: www.demokratie-leben.de".]