Abschlussveranstaltung

Stefan Zierke dankt "Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz"

Das Bundesprogramm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" hat am 29. Oktober in Köln seinen Abschluss gefeiert. Der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Zierke übergab dabei symbolisch einen Staffelstab an den Vorsitzenden der  Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO), Franz Müntefering. Eine eigene Netzwerkstelle bei der BAGSO wird in Zukunft die 500 Lokalen Allianzen weiter beraten und unterstützen.

[Wir stehen in einem hohen, menschengefüllten Saal, an dessen Ende eine große Bühne aufgestellt ist. Vor kleinen runden Stehtischen stimmen ein paar Personen zu einem Thema überein. An einer Pinnwand befestigt eine Frau einen Zeitungsartikel zur Wichtigkeit von Bewegung für das Erinnerungsvermögen.]

Lokale Allianzen sind Netzwerke, Zusammenschlüsse, die sich auf regionaler Ebene Gedanken darüber machen, wie die Gesellschaft mit Menschen mit Demenz umgeht? Aber vor allen Dingen auch darüber, wie wir Angehörige unterstützen können.

Die heutige Festveranstaltung soll die Staffelübergabe sein vom Ministerium an die BAGSO, dass die Lokalen Allianzen weitergeführt werden und dass das Netzwerk, was sich gebildet hat auch fortgeführt wird und die vielen Ehrenamtler, Hauptamtler, die sich dort eingebacht haben auch zu ehren und zu zeigen, dass wir sie weiterhin unterstützen wollen.

Einige davon habe ich kennen gelernt. Seitdem wir wissen, dass die BAGSO, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, jetzt als Netzwerkstelle arbeiten soll und wir wollen dazu beitragen, dass die 500 bleiben und dass es noch viele mehr gibt. Denn wir brauchen in Deutschland nicht 500, sondern das zigfache davon in den Städten und Stadtteilen und in den Dörfern und deshalb müssen wir dafür werben, dass das Bewusstsein: Ich brauche in unserer Gemeinde, in meinem Stadtteil auch eine solche Lokale Allianz, dass das wächst und dass dabei auch viele mithelfen, die einen Beitrag leisten können. Das ist unser Ziel.

[Eine Band spielt auf der Bühne, auf welcher zuvor verschiedene Reden gehalten wurden.]

Mein Vater hatte jahrelang Demenz und ich habe ihn begleitet über den ganzen Zeitraum und habe die Erfahrung gemacht, dass man doch recht alleingelassen ist, am Anfang vor allen Dingen, mit dieser Krankheit, wenn man nichts darüber weiß und nicht weiß, wie man sich Hilfe holen soll. Deswegen finde ich, alles, was dazu beiträgt zu informieren und die Bevölkerung dazu zu motivieren die dementen Menschen in die Mitte der Gesellschaft zu holen und sie teilhaben zu lassen am normalen Leben ist gut und deswegen unterstütze ich das.