Sommertour: Familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind ein Wirtschaftsfaktor

Volltext-Alternative

[Zu sehen ist Manuela Schwesig bei der Schott AG in Mainz]

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig:

Partnerschaftlichkeit, das ist das Moderne an Familienpolitik. Frauen und Männer wollen in einer Partnerschaft, auch Männer und Männer und Frauen und Frauen, miteinander Beruf und Familie teilen. Und diese Partnerschaft soll es natürlich auch zwischen Politik und Wirtschaft geben. Die Wirtschaft muss vorrankommen beim Thema Familienfreundlichkeit und deshalb freue ich mich heute hier ein Musterbeispiel zu sehen, bei SCHOTT, mit einer eigenen Betriebskita, aber auch mit familienfreundlicher Personalpolitik. Das bindet Fachkräfte, aber es entlastet und unterstützt eben auch Paare.

[Schnitt auf Manuela Schwesig. Sie steht auf dem Podium und hält eine Rede.]

Dr. Frank Heinricht, Vorstandsvorsitzender der Schott AG:

Generell kann ich sagen, das Thema Kinderbetreuung ist uns ein echtes Anliegen. Wir haben das so organisiert, dass wir eine eigene Kindertagesstätte haben, die von acht Uhr morgens bis abends 18 Uhr geöffnet ist, an jedem Tag der Woche, auch in Ferienzeiten. Wir wollen Kinder miteinander vernetzen im Unternehmen, dass wir zum Beispiel Freizeiten organisieren oder auch Besuche in anderen Ländern.

[Schnitt auf Manuela Schwesig in der Schott AG und vor dem Gebäude der Schott AG.]

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig:

Mit dem neuen ElterngeldPlus wollen wir Familien besser unterstützen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Paare, viele junge Paare wünschen sich beides - berufliche Möglichkeiten, aber auch Zeit für Familie. Deshalb wollen wir zukünftig mit dem ElterngeldPlus junge Paare in der Elternzeit unterstützen Teilzeit zu arbeiten, aber eben auch Zeit für Familie zu haben.