30 Jahre Mauerfall

So war die Sommertour 2019

Was bewegt die Menschen 30 Jahre nach dem Mauerfall? Diese Frage stand während der Sommertour von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Mittelpunkt. Vom 21. bis 23. August reiste sie durch sechs Bundesländer, um vor Ort mit Menschen zu sprechen, die sich ehrenamtlich oder professionell für ein gutes Zusammenleben engagieren.

[Einblendung: #30jahremauerfall. Dr. Franziska Giffey auf Sommertour. Dr. Franziska Giffey fährt in einem Reisebus.]

Wir haben 1.300 Kilometer zurückgelegt. Wir waren an neun verschiedenen Orten, quer durch Deutschland unterwegs.

[Die Ministerin unterhält sich angeregt mit Bürgerinnen und Bürgern.]

Wir haben Menschen kennengelernt, die sich für unser Land engagieren, die ganz viel tun und die wir auch mit der Frage konfrontiert haben, was sie denn 30 Jahre nach dem Mauerfall bewegt. Und auch, was sich in Deutschland seit dem getan hat, und was noch getan werden muss. Welche Dinge sind wichtig, um heute Demokratie und Zusammenhalt zu bewahren?

[Einblendung: Auf einer Deutschlandkarte werden die Stationen der Sommertour markiert.]

Das fing in Eisenhüttenstadt an. Dann sind wir nach Finsterwalde und Risa weitergefahren, waren in Nünchritz im Wacker-Chemiewerk, haben also auch mit vielen Menschen gesprochen, die heute in der Wirtschaft aktiv sind. Wir haben über familienfreundliche Unternehmenskultur gesprochen.

[Es sind ein alter Wachtturm und Überreste der Mauer zu sehen.]

Wir sind an dem Ort gewesen, an dem Grenzerfahrungen in ganz besonderer Weise gemacht wurden: Mödlareuth, der Ort, durch den die innerdeutsche Grenze ging, Little Berlin.

Dann die „Gute-KiTa“-Vertragsunterzeichnung in Halle und der Besuch in der Justizvorzugsanstalt in der Nähe von Göttingen. Dann am Ende der Kinderrechte-Bus, der hier in Wolfsburg. Und das Siegel, welches für die kinderfreundliche Kommune an die Stadt Wolfsburg verliehen wurde.

[Die Ministerin steht mit vielen gut gelaunten Kindern und Erwachsenen vor dem Kinderrechtebus und hält ein Ortsschild der Stadt Wolfsburg in die Kameras der anwesenden Fotografen.]

Wir haben das ganze Spektrum, das uns im Familienministerium beschäftigt gesehen und sind mit Menschen ins Gespräch gekommen.

[Weitere Eindrücke der Sommerreise: Die Ministerin im Gespräch mit Arbeitern, Rentnern, Kindern, Bürgern.]

Ein Fazit möchte ich ziehen: Ich glaube es ist wichtig, dass wir dafür sorgen, dass Menschen sich zugehörig fühlen, dass sie gehört und gesehen werden, dass sie wertgeschätzt werden in dem was sie tun und anerkannt werden für ihre Leistung. Und dass wir dafür sorgen, dass jeder Mensch in unserem Land etwas tun kann, was einen  Sinn ergibt. Ob das im ehrenamtlichen Engagement ist, in einem sozialen Beruf, in einem Wirtschaftsunternehmen was dafür sorgt, dass der Wohlstand in Deutschland bewahrt bleibt.

Oder ganz woanders: In der Pflege von alten Menschen, bei der Arbeit mit Kindern, wo auch immer.  Und das ist etwas, das ein Auftrag an die Bundesregierung ist, und auch an das, was wir in Berlin tun. Das hat mir das großen Spaß gemacht! Ich fand die Begegnungen wunderbar. Und jetzt geht es in Berlin weiter an die Arbeit, mit all den Erkenntnissen die wir in diesen drei Tagen gewonnen haben.

[Einblendung: weitere Informationen: www.bmfsfj.de/sommertour]