Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Schweigen brechen für einen Weg aus der Gewalt

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November rufen Bundesfrauenministerin Dr. Katarina Barley und das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" zur öffentlichen Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen" auf. Es geht darum, sich solidarisch mit Betroffenen zu zeigen und sie darin zu bestärken, einen ersten Schritt weg aus der Gewalt zu wagen.

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" bietet Beratung für Betroffene, Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen und Fachkräfte. Das Angebot ist anonym, kostenlos, barrierefrei und wird neben Deutsch in 17 weiteren Sprachen angeboten.

[Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley steht vor der Pressewand des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen und spricht zu den Zuschauerinnen und Zuschauern]

Katarina Barley

Das Thema Gewalt geht uns alle an. Gewalt kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor – unabhängig von Herkunft, Alter und Geschlecht. Ich verurteile jede Form von Gewalt. Bei weitem am häufigsten betroffen sind Frauen. Jede dritte Frau ist mindestens einmal in ihrem Leben betroffen. Aber: Nur 20 Prozent von ihnen nutzen die Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen. Mit der Aktion Wir brechen das Schweigen ruft das Hilfetelefon anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen dazu auf, das gesellschaftliche Tabu zu brechen. Unter dem diesjährigen Motto "Weg aus der Gewalt" möchten wir zeigen, dass Betroffene auf ihrem Weg aus der Gewaltspirale nicht alleine sind. Als Schirmherrin der Initiative lade ich Sie ein: Helfen Sie uns, das Schweigen zu brechen und Betroffenen einen Weg aus der Gewalt zu zeigen!“

[Am Ende ihres Statements hält Bundesministerin Barley das Aktions-Schild der Mitmach-Aktion in die Kamera. Darauf ist zu lesen: 08000116016, weg aus der gewalt, #schweigenbrechen]