Besuch des Seniorenzentrums St. Elisabeth in Velten

Pflegeberufe weiter aufwerten!

Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey hat am 29. März das Seniorenzentrum St. Elisabeth in Velten besucht, um dort mit Pflegerinnen und Pflegern sowie Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeeinrichtung und ihren Angehörigen zu sprechen. Die Ministerin betonte, dass es ihr ein wichtiges Anliegen ist, die Pflegeberufe weiter aufzuwerten und die Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf zu verbessern.

[Es erscheinen die Einblendungen "Besuch des Seniorenzentrums St. Elisabeth in Velten", "5,7 Millionen Menschen arbeiten in sorgenden Berufen – 80% davon Frauen", "Pflegeberufe weiter aufwerten!" und "Bessere Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf!". Familienministerin Dr. Franziska Giffey spricht mit Pflegerinnen und Pflegern und hört einer älteren Frau zu.]

Dr. Franziska Giffey

Wir sind hier gerade im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Velten und es geht darum, mit Pflegekräften vor Ort zu sprechen. Es geht darum, zu hören, was sie brauchen, was sie sich wünschen für eine Verbesserung der Altenpflege in Deutschland. Es gibt einen Fachkräftemangel. Es darf nicht sein, dass Leute sich fragen, ob sie es sich leisten können, dass sie Pflegerinnen oder Pfleger werden.

[Frau Giffey und viele andere nehmen an einem Tisch Platz und sprechen miteinander. Pfleger Idalberto Ramos spricht zur Kamera.]

Idalberto Ramos

Ich denke, Pflege ist etwas sehr Individuelles. Das ist auch ein bisschen soziale Arbeit, die man mit der Person hat. Und dafür brauchen wir mehr Mitarbeiter, denke ich.

[Eine ältere Frau kommt mit einer Pflegerin den Gang entlang. Eine Pflegerin misst den Blutdruck eines älteren Mannes und Frau Giffey sieht zu.]

Jana Wernitz

Es geht auch nicht immer nur um den Pflegebedürftigen, sondern auch um Angehörige oder um Gespräche mit Ärzten, mit den anderen Therapeuten. Das kommt heutzutage einfach zu kurz. Wenn die Caritas Altenhilfe einen Pflegepool hätte, bei dem man intern auf Pflegekräfte zugreifen kann, das wäre eine gute Sache. Oder zum Beispiel das mit der Entbürokratisierung der Pflege, wo man sagt: Ich möchte nicht so viel Zeit verwenden für die Dokumentation, sondern mehr für den Patienten selber. Das wünsche ich mir auch.

[Eine ältere Frau wird zum Essen begleitet. Die Pflegerin kümmert sich um die ältere Frau und hört ihr zu.]

Dr. Franziska Giffey

Das ist eine große Belastung, die die Menschen hier haben. Sie dabei zu unterstützen - mit mehr Personal, mit einer besseren Bezahlung, mit einer besseren Ausbildung und Ausbildungsvergütung, das sind die Aufgaben, die ich hier heute auch mitgenommen habe.

[Es erscheint der Schriftzug "Weitere Informationen www.bmfsfj.de"