Mehrgenerationenhäuser: Wo Menschen aller Generationen sich begegnen

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[Im Bild ist ein buntes Holz-Puzzle-Häuschen zu sehen, das von einem Mann in Händen gehalten und gedreht wird. Es folgen mehrere Szenen in einem Raum, in dem junge und ältere Frauen sowie Kinder töpfern. Schnitt auf eine ältere Dame in diesem Raum.]

Ältere Dame im Töpferkurs:

"Wir sind eine ganz nette Gruppe. Wir treffen uns einmal in der Woche."

[Im nächsten Bild ist ein Mädchen zu sehen, das sich eine aus Ton geformte Maske vor das Gesicht hält. Es folgt ein Schnittbild auf eine junge Frau im Töpferraum.]

Junge Frau im Töpferkurs:

"Es ist einfach unkompliziert, entspannt."

[Schnitt auf den bereits eingangs gezeigten Mann, der weiter das Holz-Häuschen in Händen hält und dabei lacht. Weiterer Schnitt auf ein junges Mädchen in einem Zimmer, in dem mehrere Kinder ihre Hausaufgaben machen.]

Mädchen in der Hausaufgabenhilfe:

"Die sind hilfsbereit und helfen mir bei Hausaufgaben."

[Schnitt auf ein weiteres Mädchen, das in einem Mehrgenerationenhaus Hausaufgaben macht. Es folgt ein Schnittbild auf einen Lehmofen, aus dem eine Brotbackform geholt wird. Weiterer Schnitt auf eine ältere Dame, die vor dem Lehmofen sitzt.]

Freiwillig engagierte Frau vor dem Lehmofen:

"Man hat das Gefühl, man macht etwas Sinnvolles und das macht mir viel Freude."

[Kurzer Schnitt auf einen weiteren Mann, der das Holz-Puzzle-Häuschen anschaut, das er in seinen Händen hält und dreht. Dabei lacht er. Schnitt auf einen jungen Mann mit einer Handpuppe.]

Freiwillig engagierter junger Mann beim Puppenspielen:

"Ich hätte eigentlich schon viel früher mitmachen müssen."

[Einblendung des Logos des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II. Es folgen einige Szenen an einem runden Tisch in einem belebten Raum. Am Tisch sitzt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig mit einigen Mädchen und Damen verschiedenen Alters beim Spielen. Schnitt auf Manuela Schwesig, die in diesem Raum über die Mehrgenerationenhäuser spricht. Währenddessen werden einige Szenen vom Außengelände eines Mehrgenerationenhauses eingeblendet, die Menschen aller Generationen zeigen. Auch Bundesministerin Schwesig ist dort zusammen mit Kindern zu sehen.]

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

"In Mehrgenerationenhäusern tobt das Leben. Hier treffen die Generationen aufeinander. Jung und Alt, Klein und Groß. Hier unterstützt man sich. Kleine für Große, Große für Kleine. Und deshalb finde ich die Mehrgenerationenhäuser toll und möchte sie unterstützen."

[Schnittbild auf den Claim des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II. Zu lesen ist: Wo Menschen aller Generationen sich begegnen. Es folgt eine Aufnahme von einer Gruppe Kinder, die sich im Außenbereich eines Mehrgenerationenhauses aufhalten. Schnitt auf Gundula Bomm, MGH-Leiterin, die in einem Raum eines Mehrgenerationenhauses sitzt und erklärt, was Mehrgenerationenhäuser sind und sie auszeichnet. Derweil werden mehrere Aufnahmen von Menschengruppen verschiedener Generationen gezeigt, die gemeinsam an Tischen sitzen und miteinander sprechen. Außerdem wird eine Deutschlandkarte mit kleinen roten Häuschen eingeblendet, mit denen die Standorte der bundesweit 450 Mehrgenerationenhäuser markiert werden.]

Gundula Bomm, MGH-Leiterin

"Von Anfang an hat mich die Philosophie des Programms sehr überzeugt. Menschen zusammenzuführen, um gelingende Gemeinschaft zu erleben. In Deutschland gibt es 450 Mehrgenerationenhäuser. Sie werden von Kindern besucht, von Jugendlichen, älteren Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund."

[Es folgt eine Aufnahme von Peter Ferstl, MGH-Leiter, der in einem Raum sitzend über bestimmte Charakteristika der Mehrgenerationenhäuser spricht. In einer Aufnahme hält er das Holz-Puzzle-Häuschen in Händen und dreht es. Daneben werden einige Szenen von Freiwillig Engagierten bei der Vorbereitung eines Puppenspiels gezeigt. Die Männer und Frauen unterschiedlichen Alters befinden sich hinter einer Bühne und proben mit großen Handpuppen.]

Peter Ferstl, MGH-Leiter:

"Mehrgenerationenhäuser betreiben Anlaufstellen für Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft. Das Besondere an Mehrgenerationenhäusern ist, dass die Vielseitigkeit des Programms durch freiwillig Aktive zustande kommt. Die Leute nehmen selber teil an diesem Programm, gestalten es selber mit. Und das Programm ist genauso vielseitig wie die Menschen, die die Mehrgenerationenhäuser besuchen."

[Schnitt auf die Fassade eines Mehrgenerationenhauses mit einem Hausschild. Eine Frau geht in das Haus. Danach werden einige Schnittbilder des Töpferraums gezeigt, in dem Kinder, Erwachsene und ältere Menschen gemeinsam an Tischen sitzen und Figuren aus Ton formen. Es folgen Szenen aus einem anderen Raum, in dem mehrere Männer mit Migrationshintergrund und Herr Hör, der als Freiwillig Engagierter im Mehrgenerationenhaus Sprachunterricht gibt, an einem Tisch vor einer Tafel sitzen. Schnittbild auf Jürgen Hör, der über sein Engagement im Mehrgenerationenhaus berichtet. Dabei sind weitere Aufnahmen aus dem Unterrichtsraum zu sehen, die Herrn Hör und die Männer beim Zuhören, Reden und Lachen zeigen.]

Jürgen Hör, Freiwillig Engagierter:

"Ich gebe hier im Mehrgenerationenhaus Deutschunterricht für Migrantinnen und Migranten. Ich war selber sehr viel im Ausland und habe da sehr viel Hilfestellung erfahren und ich kann auf diese Art und Weise etwas zurückgeben. Ich komme mit anderen Kulturen in Berührung. Das macht ja auch Spaß!"

[Schnitt auf Dr. Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement, der in einem Büro sitzt und sich zum Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II äußert. Währenddessen werden Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven von Menschen unterschiedlichen Alters gezeigt, die sich an einem Tisch auf dem Außengelände eines Mehrgenerationenhauses unterhalten.]

Dr. Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern:

"Die Mehrgenerationenhäuser sind für mich ein ganz tolles sozialpolitisches Projekt. Heute ist die ganze Landschaft des Ehrenamts sehr viel bunter und vielfältiger geworden. Stützen wir uns doch gegenseitig, entwickeln Ideen, entwickeln Projekte. Dazu braucht es Orte. Und da sind die Mehrgenerationenhäuser ganz toll."

[Die nächste Aufnahme zeigt einen Raum, in dem viele Menschen an Computern sitzen. In einer Bildeinstellung ist eine junge Frau zu sehen, die einer Seniorin etwas am Computer erklärt. Schnitt auf MarianneKarajlovi?, Freiwillig Engagierte, die auf dem Außengelände eines Mehrgenerationenhauses über die Beweggründe ihres Engagements spricht.Derweil werden weitere Szenen aus dem Computerkurs für Seniorinnen und Senioren gezeigt. Dabei kommt auch eine Nutzerin des Kurses zu Wort.]

Marianne Karajlovi?, Freiwillig Engagierte:

"Ich bin darauf gestoßen, dass diese Gruppe „Senioren ins Netz“ hier im Mehrgenerationenhaus Helfer sucht und habe mich dadurch angesprochen gefühlt, weil ich im Beruf schon sehr viel mit Computern zu tun hatte."

Nutzerin des Computerkurses "Senioren ins Netz":

"Ich habe zu Hause noch kein Internet und wenn ich selber klicken konnte, war das schon ein Erfolg für mich."

[Erneuter Schnitt auf die Freiwillig Engagierte,Marianne Karajlovi?, die im Freien von dem besonderen Ansatz der Mehrgenerationenhäuser erzählt. Währenddessen werden Szenen aus dem Offenen Treff gezeigt, der von vielen Menschen verschiedenen Alters besucht wird.]

Marianne Karajlovi?, Freiwillig Engagierte:

"Dass jeder kommen kann, niemand abgewiesen wird – das macht Mehrgenerationenhäuser meiner Meinung nach so besonders."

[Es folgt eine Außenaufnahme eines Mehrgenerationenhauses. Vor dem Haus sitzen Besucherinnern und Besucher. Eine Frau und ein Mann sind auf dem Weg zum Hauseingang. Es folgt ein Schnittbild vom Hausschild eines Mehrgenerationenhauses. Schnitt auf Michael Brychcy, Präsident des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen, der in einem Raum über den Mehrwert der Mehrgenerationenhäuser für die Kommunen spricht. Währenddessen werden verschiedene Szenen aus einer Hausaufgabenbetreuung für Schülerinnen und Schüler und einem Sprachunterricht für Menschen mit Migrationshintergrund gezeigt. Außerdem ist erneut eine Außenaufnahme von einem Mehrgenerationenhaus zu sehen.]

Michael Brychcy, Präsident des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen:

"Der Mehrwert für die Kommunen ist nicht in Zahlen auszudrücken, aber im Miteinander in einer Gesellschaft, in einer Stadt, um zum Beispiel Vorurteile abzubauen. Und deswegen ist dieses Haus aus einer sozialen Infrastruktur nicht mehr wegzudenken."

[Schnitt auf eine belebte Situation mit Menschen aller Generationen im Freien. Es folgen weitere Aufnahmen von Bundesministerin Manuela Schwesig in einem Raum beim Spielen mit Groß und Klein sowie auf dem Außengelände eines Mehrgenerationenhauses. Am Ende des Films werden das Logo des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II sowie die Logos des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Europäischen Sozialfonds und der Europäischen Union eingespielt. Zuletzt wird die Internetadresse des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II eingeblendet. Zu lesen ist: Mehr Informationen unter: www.mehrgenerationenhaeuser.de]