"Gemeinsam Zukunft gestalten" Manuela Schwesig und Thomas de Maizière eröffnen ersten gemeinsamen Demokratiekongress

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, und der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, haben am 8. November einen gemeinsamen Demokratiekongress der beiden Bundesprogramme "Demokratie leben!" und "Zusammenhalt durch Teilhabe" eröffnet.

Sprecher:

"Gemeinsam Zukunft gestalten". Unter diesem Motto trafen sich in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aller Projektträger der beiden Bundesprogramme "Demokratie leben!" und "Zusammenhalt durch Teilhabe". Nicht nur symbolisch sollen die beiden Programme sich vernetzen.

[Manuela Schwesig und Thomas de Maizière fügen auf der Bühne zwei bemalte Glasplatten zusammen, die ein gemeinsames Bild ergeben. Danach ist Manuela Schwesig am Podium zu sehen.]

Manuela Schwesig:

Wir haben in der Bundesregierung eine gemeinsame ressortübergreifende Strategie zur Demokratieförderung und Extremismusprävention beschlossen. Bundesinnenminister de Maizière und ich, wir sind gemeinsam aktiv. Gemeinsamkeit ist wichtig, gerade wenn es um die Zukunft unserer Demokratie geht. Und deshalb ist dieser Demokratiekongress heute vor allem eine Botschaft, ein Signal an alle, die sich engagieren, in Städten, in Dörfern. Sie sind nicht allein. Wir gemeinsam, wir sind viele. Hier heute auf dem Kongress, aber im ganzen Land, wir lassen niemanden allein, der sich engagiert. Wir wollen gemeinsam einstehen für die Demokratie.

[Das Saalpublikum hört Manuela Schwesig während ihrer Rede zu.]

Sprecher:

Bundesfamilienministerin Schwesig lobte ausdrücklich das Engagement aller Beteiligten. Gemeinsam einstehen für die Demokratie wollen auch die vielen Haupt und eherenamtlichen Projektpartner - für Extremismusprävention und Demokratieförderung.

[Bundesinnenminister Thomas de Maizière steht am Podium.]

Sprecher:

 Auch der Bundesminister des Inneren Lothar de Maizière betonte die Wichtigkeit einer lebendigen Demokratie.

Thomas de Maizière:

Ich denke, dass wir unsere Demokratie nicht alleine durch Erziehung der Bürger in Schulen zur Demokratie stärken, sondern vor allem durch Ermutigung zur Eigenverantwortung und zum zivilisierten Streit. Zum Vormachen und Vorbild. Zu einem demokratischen Denken kann man nur begrenzt erziehen, aber unbegrenzt ermutigen.

[Zu sehen sind Teilnehmer einer Podiumsdiskussion.

Sprecher:

Ermutigung zum Engagement – auch für die Bundesfamilienministerin ein Anliegen. Demokratie sei eine gesamtgesellschaftliche dauerhafte Aufgabe, die weitergehend unterstützt werden soll.

[Manuela Schwesig am Rednerpult.]

Manuela Schwesig:

Deshalb ist ein Demokratiefördergesetz die Grundlage dafür, dass wir zusammen mit Ihnen, den Expertinnen und Experten, den Engagierten vor Ort, den erfahrenen Trägern, die Zivilgesellschaft und die Demokratie dauerhaft stärken. Mit einem solchen Gesetz können wir die Mittel verstetigen und die Planungssicherheit schaffen, die wir alle brauchen.

Sprecher:

Der Kongress und das Vernetzen der Projektträger - ein entscheidender Schritt zur Umsetzung der Strategie der Bundesregierung für Extremismusprävention und Demokratieförderung.

[Das Saalpublikum hält bunte Kärtchen in die Höhe.]