Bundesfreiwilligendiest

Manuela Schwesig begrüßt die ersten "Bufdis" in der Flüchtlingshilfe

[Manuela Schwesig besucht Bundesfreiwillige in der Flüchtlingshilfe. Eindrücke des Besuches.]

Roj:

"Ich heiße Roj. Ich komme aus Kobane. Ich bin 11 Jahre alt."

Davon:

"Mein Name ist Davon. Ich bin 11 Jahre alt und komme aus Südkorea."

Chasi:

"Hallo, ich heiße Chasi, ich komme aus Bosnien, ich bin 10 Jahre alt."

[Manuela Schwesig spricht mit den Flüchtlingskindern. Lehrer und Bundesfreiwilligendienstler unterrichten die Kinder. Eindrücke der Arbeit mit den Kindern.]

Manuela Schwesig:

"Für die Kinder und Jugendlich ist es wichtig schnell anzukommen, schnell die deutsche Sprache zu lernen. Das können wir auch nicht alles den Lehrern aufbürden. Wenn hier ein Bundesfreiwilligen-Dienstler die Willkommensklassen unterstützt, ist es auch eine Entlastung für die Schule. Und die Kinder lernen sozusagen auch andere Menschen kennen."

[Kinder in einer Gesprächsrunde.]

Mohamed Rahal:

"Sie Vertrauen mir, an, was sie früher in den Kriegssituationen sozusagen erlebt haben. Was sie ungern besprechen möchten, oder Kinder setzen Blockaden an, da wo man sich denkt, okay, mit denen kann man sprechen und dann fangen sie an zu reden, wenn man ganz leicht, ganz locker sagt: “Ja, was ist los?“ und ihnen dann noch versucht ihnen zu vermitteln, dass Ich nicht irgendein Lehrer bin, sondern noch ihr größerer Bruder bin. Ich sehe mich eher nicht so als Lehrer, sondern eher so als Werte- und Sprachvermittler."

[Manuela Schwesig im Gespräch mit den Lehrern und Bundesfreiwilligen.]

Manuela Schwesig:

"Wir sehen an diesem jungen Mann, dass er so viel Potenziale mitbringt, alleine seine vielen Sprachen die er kann helfen jetzt bei dieser großen Flüchtlingsaufgabe, deswegen sind auch die  deutschen mit Migrationshintergrund sehr gefragt und wir stocken jetzt in dieses Programm um 10.000 Stellen auf, die 10.000 Stellen dienen ausdrücklich der Flüchtlingsarbeit, wir wollen damit die Kräfte vor Ort entlasten und mitmachen können alle Einheimischen, jeden Alters, jeder Generation, aber eben auch die Flüchtlinge. Und der Bundesfreiwilligendienst ist eine Möglichkeit für Flüchtlinge mitzumachen und auch der Gesellschaft zu zeigen: Wir beteiligen uns an dieser Aufgabe."