Lohngerechtigkeit: Manuela Schwesig besucht die Berliner Wasserbetriebe

Es gilt das gesprochene Wort.

[Ein Gebäude mit einem Schild an der Wand ist zu sehen. Auf dem Schild steht „Unternehmenszentrale, Kundenzentrum, Berliner Wasserbetriebe“. Der Titel des Videos steht am unteren Rand des Bildes: „Mehr Lohngerechtigkeit durch Transparenz: Bundesfamilienministerin besucht Berliner Wasserbetriebe.“ Bundesfamilienministerin Barbara Schwesig steht vor dem Haus und unterhält sich mit einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe. Sie lachen.]

Die Berliner Wasserbetriebe  - hier sind faire Vergütungen und gleiche Einkommensperspektiven für Frau und Mann Standard und eine wichtige Motivationsquelle für die Belegschaft.

[Verschiedene Personen sitzen mit der Bundesfamilienministerin in einem Besprechungszimmer zu einer Pressekonferenz.]

Bei ihrem Besuch in der Firmenzentrale informierte sich Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig über die gelungene Umsetzung der Lohngleichheit.

"Sie sind ein Unternehmen, das sich diese Frage Lohngerechtigkeit gestellt hat. Nicht nur der Frage Lohngerechtigkeit, sondern auch der Frage: Verbessert bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und Väter die Frage „Frauen in Führungspositionen“. Allerdings gehören die Fragen ja alle irgendwie zusammen. Mein Ziel ist es, ein Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit auf den Weg zu bringen, was unter anderem auch beinhaltet, dass Betriebe ab 500 Mitarbeitern sich diesem Verfahren stellen sollen."

[Zwei Mitarbeiterinnen in den Büros der Berliner Wasserbetriebe sind zu sehen. Im Hintergrund sind technische Zeichnungen und Baupläne an der Wand. Eine Mitarbeiterin blättert in einem Aktenordner. Sie rechnet etwas mit dem Taschenrechner zusammen.]

Das Verfahren, der sogenannte „EG-Check“ - ist ein Instrumentarium,  das es erlaubt, konkrete Ursachen der Ungleichbehandlungen aufzuzeigen sowie das finanzielle Ausmaß der Benachteiligungen zu berechnen. Im Falle der Berliner Wasserbetriebe mit erfreulichem Ergebnis.

"Wir haben uns sehr früh einem EG-Check gestellt. Das heißt, wir wollten wissen, wie sieht die Entlohnung zwischen Mann und Frau aus. Und insofern liegt diese Lohnlücke bei uns bei 0 Prozent und darauf sind wir sehr stolz. Und das leben wir auch im Unternehmen."

Die Lohngerechtigkeit leben, Transparente Lohnstrukturen und Bewertungsverfahren schaffen – das sind Voraussetzungen, um die Lohnunterschiede zu verringern und zur Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt beizutragen.

[Die Bundesfamilienministerin ist im Gespräch mit Mitarbeiterinnen in den Büroräumen. Man sieht technische Zeichnungen und Akten. Eine Mitarbeiterin demonstriert an einem offenen Sinkkasten die tägliche Arbeit der Berliner Wasserbetriebe. Manuela Schwesig schaut interessiert zu und packt mit an.]

Spaß an der Arbeit auch in ehemaligen Männerberufen ist eine wichtige betriebliche Voraussetzung  gerade bei der Rekrutierung der Fachkräfte von morgen. Mit der neuen gesetzlichen Regelung  will die Bundesfrauenministerin die Lohnlücke weiter schließen.

"Über viele Jahre hinweg beklagen wir diese festgefahrene Lücke von 22 Prozent. Alle reden über die Ursachen, aber es gibt bisher zu wenig Bereitschaft, sich dieser Frage auch konkret zu stellen und dann zu überlegen, was kann ich tun. Und natürlich hat es dann auch teilweise etwas mit Lohnverbesserung zu tun, weil das Ziel ist ja nicht, den typischen Männerberufen Zulagen wegzunehmen, sondern das Ziel ist zu sagen, wenn man da eine Zulage anerkennt, dann muss es das auch in anderen Bereichen geben."