Dritter Engagementbericht Junges Engagement im digitalen Zeitalter

Wie engagieren sich Jugendliche in der heutigen Zeit? Welche Rolle spielt die Digitalisierung beim Engagement? Diese und weitere spannende Fragen beleuchtet der Dritte Engagementbericht der Bundesregierung unter dem Titel "Zukunft Zivilgesellschaft: Junges Engagement im digitalen Zeitalter". Eine unabhängige Sachverständigenkommission aus neun Expertinnen und Experten hat ihn im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt. Die Ergebnisse wurden am 23. Juni in einer digitalen Session vorgestellt und diskutiert.

[Bundesfamilienministerin Franziska Giffey steht im Büro. Rechts im Hintergrund befindet sich ein blauer Aufsteller mit dem Logo des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Aufschrift: “Dritter Engagementbericht“. Sie spricht in die Kamera.]

Franziska Giffey

Herzlich willkommen zur digitalen Session zum Dritten Engagementbericht! Heute werfen wir ein Schlaglicht auf die Zukunft des freiwilligen Engagements in Deutschland. Ganz konkret: auf das „Junge Engagement im digitalen Zeitalter“. Heute wollen wir mit Ihnen diskutieren, wie sich gesellschaftliche Teilhabe und freiwilliges Engagement durch die Digitalisierung verändern. Wie engagieren sich Jugendliche in der digitalen Welt? Welche Herausforderungen aber auch Chancen bietet sie den Engagierten und ihren Organisationen? Wir merken gerade in dieser Zeit besonders, wie wichtig freiwilliges und ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft sind. Und wir sehen, wie sich Engagement durch die Digitalisierung schon jetzt verändert: Neue Formen des Engagements werden möglich. Über 40 Prozent der jungen Menschen nutzen auch oder sogar vollständig digitale Medien für ihr Engagement. Die Digitalisierung bietet Vereinen oder Stiftungen neue Möglichkeiten, beispielsweise für die Öffentlichkeitsarbeit oder die Nachwuchsgewinnung. Aber es ergeben sich auch neue Herausforderungen, wie fehlende digitale Kompetenzen oder die Unübersichtlichkeit der Angebote. Manchmal auch einfach die starke WLAN Verbindung. Wir wollen dabei helfen, die Möglichkeiten der Digitalisierung für das Engagement noch besser zu nutzen. Deshalb ist das ein Schwerpunkt der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, die wir in diesem Jahr gegründet haben. Ein Team aus neun hochkarätigen Expertinnen-und Experten hat uns dazu Empfehlungen mit auf den Weg gegeben, wie wir Engagement im online- und offline-Bereich noch besser verbinden können. Zum Beispiel indem wir Beratungs- und Vernetzungsangebote fördern. Uns ist wichtig, die Engagementpolitik gemeinsam mit Ihnen weiter zu verbessern. Deshalb danke ich Ihnen für Ihr Engagement – und wünsche Ihnen heute einen spannenden und gewinnbringenden Austausch!