IDAHOT 2018

Internationaler Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit

Am 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit. Lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen erfahren leider auch in Deutschland immer noch Ausgrenzung und Gewalt. Deshalb ist es elementar wichtig, dass wir uns weiter klar und deutlich gegen Diskriminierung und für Akzeptanz einsetzen. Denn jeder Mensch hat das Recht, seine geschlechtliche Identität frei und selbstbestimmt zu leben und offen zu zeigen.

[Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hält ein Grußwort zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit (IDAHOT) 2018. Sie steht vor einer blauen Pressewand, neben ihr ist eine Regenbogenfahne zu sehen.]

Heute, am 17. Mai, ist der Internationale Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit. Erst 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation an diesem Tag Homosexualität aus dem internationalen Katalog der Krankheiten gestrichen. Heute wird es Zeit, weiterzugehen. Jeder Mensch hat das Recht, seine geschlechtliche Identität frei und selbstbestimmt zu entwickeln und offen zu zeigen. Bis Ende dieses Jahres soll der Gesetzgeber eine zusätzliche Kategorie im Personenstand einführen. Damit erkennen wir an, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Trotzdem erleben lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen noch immer Ausgrenzung und Gewalt. Es ist weiter nötig, aufzuklären und uns gegen Diskriminierung, für Akzeptanz einzusetzen. Wer skeptisch ist, sollte sich die einfache Frage stellen: Was wäre, wenn es mein Kind wäre? Meine Nachbarin, mein Bruder? Homo, Trans, Inter: In erster Linie ist ein Mensch ein Mensch. Und alle Menschen haben die gleichen Rechte. Ich freue mich über die vielen Initiativen am heutigen Tag, die das zum Ausdruck bringen. Allen Aktiven wünsche ich einen guten IDAHOT.