Internationaler Frauentag: Die Lebenswirklichkeit von Frauen verändern

[Einblendung: Empfang zum internationalen Frauentag 2015. Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf einer Bühne am Rednerpult]

"Die Quote kommt! Wir werden am Sonntag den 105. Internationalen Frauentag feiern und endlich gibt es den ersten Frauentag in Deutschland mit einem Beschluss des deutschen Bundestages zu einer Frauenquote. Herzlichen Dank an alle, die das mit unterstützt haben."

[Beifall im ganzen Saal, etwa 400 Gäste im e-Werk in Berlin klatschen Beifall]

"Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig war sich sicher, die gesetzliche Quote von 30% in Aufsichtsräten würde am Freitag dem 06.März im Bundestag verabschiedet werden. Das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst sehe vor, …"

[Zuhörende Männer und Frauen]

"…dass sich mehr als 3600 Unternehmen mit der Frage auseinandersetzen müssen, wie stehen wir da? Im Aufsichtsrat, im Vorstand, auf der oberen Managementebene und wo wollen wir hin?"

[Zuhörende Männer und Frauen, Wechsel zu Bilder von Gesprächsteilnehmern, die sich unterhalten] 

"Ein kultureller Wandel solle angestoßen werden, der die Gesellschaft verändern soll."

[Musikeinsatz von dreiköpfiger Frauenband im Veranstaltungsteil Musikstück "she is alright"]

"Anlass für die Rede Manuela Schwesigs war ein Empfang zum Internationalen Frauentag, zu dem das Bundesfrauenministerium am 5. März nach Berlin eingeladen hatte. Zusammen mit weit mehr als 450 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verbänden, sowie Gewerkschaften und Unternehmen, Wissenschaft und Kultur machte die Bundesfrauenministerin sich für die Quote, mehr Lohngerechtigkeit und gleiche Chancen stark."

[Stimmungsbilder der Abendveranstaltung, Entertainerin Gayle Tufts, die Band, sowie der atmosphärisch ausgeleuchtete Saal und die Gäste werden gezeigt, im Gespräch vertieft, lachend und in Diskussionen verstrickt]

"Der internationale Frauentag – er bleibt auch für die Teilnehmerinnen ein wichtiges Signal." 

"Also ich glaube er ist wichtig, weil es noch immer diese Geschlechterstereotypisierung gibt und da ist es noch ein langer Weg bis dahin."

"Weil es gibt so viele kluge Frauen in jeder Branche, die natürlich gleichberechtigt sind, deren Arbeit auch gleich so belohnt sein sollte."

"Auch international soll ein Zeichen für mehr Geschlechtergerechtigkeit gesetzt werden, so die Bundesfrauenministerin."

[Die Bundesministerin wieder auf der Bühne am Rednerpult]

"Und deshalb setzt sich Deutschland an der Seite von vielen anderen Staaten von, UN Women und von Nichtregierungsorganisationen dafür ein, dass Gleichberechtigung als eigenständiges Ziel in die Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung aufgenommen werden soll. Aber es reicht eben nicht Papiere und Beschlüsse zu fassen. Wir müssen die Lebenswirklichkeiten von Frauen verändern, überall auf der Welt. Und dazu müssen Frauen teilhaben, dort wo es um Macht, Geld und Einfluss geht, dort macht der Blick in andere Länder Mut."

[Zuhörende Gäste werden gezeigt im Gespräch vertieft, lachend und in Diskussionen verstrickt]

"Frauen zur politischen Teilhabe ermutigen - daran erinnert der internationale Frauentag, der am 8. März begannen wird. Seit mehr als 100 Jahren weist er auf die Lebensbedingungen von Frauen überall auf der Welt hin."

[verschiedene Gruppen von Frauen unterschiedlichen Alters stehen beisammen, reden, lachen, zuhörende Personen im Publikum, Bundesfrauenministerin Schwesig am Rednerpult]

"Die Lebenswirklichkeit zu verändern und tatsächliche Gleichstellung zu erwirken, bleibt Aufgabe der Politik. Ministerin Schwesig machte beim Empfang deutlich, dass sie dafür national weitere wichtige Reformen und Debatten in die Wege leiten wird und sich auch verstärkt international engagieren wird."