Equal Pay Day

Gemeinschaftliche Aktion für gerechte Bezahlung zwischen Frauen und Männern

Mit einer gemeinschaftlichen Aktion zum Equal Pay Day haben am 18. März in Berlin mehrere Verbände zusammen mit Dr. Franziska Giffey eine gerechte Bezahlung von Frauen und Männern gefordert. Die Lohnlücke beträgt in Deutschland nach wie vor 21 Prozent.

[Man sieht eine Gruppe demonstrierender Menschen vor dem Brandenburger Tor. Es erscheinen die Einblendungen "Equal Pay Day 2019", "Frauen verdienen noch immer 21% weniger als Männer" und "Wir bekämpfen die Lohnlücke - z.B. mit der Aufwertung der sozialen Berufe". Eine Frau hält in der einen Hand einen Kochtopf und in der anderen ein Schild "Köchin. -15% brutto".]

Der Equal Pay Day markiert den Tag, an dem die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen aufgeholt ist.

Es ist einfach ein Skandal, dass Frauen immer noch 21% weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Seit Jahren kämpfen wir für Entgeltgleichheit zwischen den Geschlechtern.

[Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey steht inmitten der Demonstrantinnen und Demonstranten. Herr Hoffmann hält eine Rede.]

Wenn das im gleichen Tempo weitergeht mit den Verbesserungen, wird die Lohnlücke in hundert Jahren noch nicht geschlossen sein. Das ist nicht akzeptabel. Und es liegt natürlich an strukturellen Fragen. Frauen sind häufig mehr in Teilzeit als Männer, sie sind in Berufen, die schlechter bezahlt sind - vielfach in sozialen Berufen - und sie haben dann nicht so gute Chancen, in Führungspositionen zu kommen, wenn sie in Teilzeit gehen, wenn sie Angehörige pflegen. Und das ist eine Frage, die wir an verschiedenen Stellen verbessern können.

[Demonstrierende Frauen sehen in die Kamera. Man sieht ein Schild mit der Aufschrift "Kommt zusammen! Für gleichen Lohn!". Die Ministerin hält das Statement vor vielen Journalistinnen und Journalisten.]

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass meine erste Stelle nach dem Abschluss des Studiums unterschiedlich bezahlt wurde. Ich hab das bessere Examen gemacht, mein Kommilitone bekam 300 DM mehr als ich, sodass ich eigentlich damals schon wütend war.

[Frau Schliepack und die Ministerin stehen nebeneinander. Auch Frau Schliepack hält eine Rede. Junge Frauen und ein junger Mann hören interessiert zu.]

Das ist einfach unfair und das möchte ich gerne angehen und dafür setze ich mich ein.  

[Es erscheint die Einblendung "Weitere Informationen: www.bmfsfj.de".]