Adoptionshilfe-Gesetz

Franziska Giffey: Beratung und Unterstützung von Anfang an

Am 1. April tritt das neue Adoptionshilfe-Gesetz in Kraft. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey erklärt die vier Bausteine des Gesetzes: Beratung, Aufklärung, Vermittlung und begleitete Auslandsadoption. "Damit stärken wir Eltern und Kinder und wir verbessern Beratung und Unterstützung von Anfang an", betont Franziska Giffey.

[Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey steht vor einer blauen Wand und spricht in die Kamera. Links neben ihr steht ein weiß-orangefarbener Hocker, auf dem der Flyer "Adoptionen - was ist neu?" liegt. In der Hand hält sie ein mehrfarbiges Haus aus Holz.]


Franziska Giffey

Am 1. April tritt unser neues Adoptionshilfe-Hilfe Gesetz in Kraft. Damit verbessern wir die Bedingungen für Herkunftsfamilien und Adoptivfamilien vor, während und nach der Adoption. In Deutschland werden jeden Tag zehn Kinder adoptiert, über 3.700 im Jahr. Und die Adoptionsvermittlungsstellen sind dafür starke Partner. Deshalb verbessern wir die Rahmenbedingungen für die 400 Adoptionsvermittlungsstellen in Deutschland und regeln klar, was sie in Zukunft auch tun sollen. Und man kann sich das Adoptionshilfe-Gesetz vorstellen mit seinen Regelungsbereichen wie ein starkes Haus: Ein Dach, das die 400 Adoptionsvermittlungsstellen darstellt. Und dieses Dach wird getragen durch vier starke Wände, unsere vier Regelungsbereiche: Beratung, Aufklärung, Vermittlung und begleitete Auslandsadoption. Es geht darum, dass wir einen Rechtsanspruch auf Beratung vor, während und nach der Adoption einführen, sowohl für die Herkunftsfamilien als auch für die Adoptivfamilien. Es geht darum, dass wir die Adoptionsvermittlungsstellen mit einem klaren Aufgabenkatalog ausstatten, der überall in Deutschland in gleicher Weise umgesetzt wird, um gute Beratung, Vermittlung und Aufklärungsarbeit zu leisten. Und die Aufklärungsarbeit dient dazu, dass jedes Kind auch erfährt über seine Wurzeln. Dass Eltern dafür sensibilisiert werden, wie wichtig es ist, nach einer Adoption auch die Kinder aufzuklären über ihre eigenen Wurzeln, über ihre Geschichte. Und wir wollen auch unterstützen, wenn Kontakt zwischen Herkunftsfamilien und Adoptivfamilien gehalten wird. Der vierte wichtige Bereich sind die Auslandsadoptionen. Wir werden künftig unbegleitete Auslandsadoptionen verbieten. Künftig muss jede Auslandsadoption durch die Adoptionsvermittlungsstelle begleitet sein, um Kinderhandel, Menschenhandel vorzubeugen und eine gute begleitete Adoption auch aus dem Ausland zu ermöglichen. Damit stärken wir die Eltern und die Kinder und wir verbessern Beratung und Unterstützung von Anfang an.

 
[Franziska Giffey hält nun den Flyer "Adoptionen - was ist neu?" in der Hand, das mehrfarbige Holzhäuschen steht auf dem Hocker, rechts neben ihr.]

Franziska Giffey

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten des Bundesfamilienministeriums oder in unserem Flyer "Adoptionen - was ist neu?" zum Download oder zum Bestellen nach Hause auf den Seiten des BMFSFJ.

[Einblendung: Weitere Informationen unter www.bmfsfj.de]