Generationenverbindendes Bauen und Wohnen

Eröffnung der "Sredzki 44"

Am 14. September wurde das Wohnprojekt "Sredzki 44" feierlich eröffnet. Das beispielgebende Mustergebäude soll ein Ort selbstbestimmten, gemeinschaftlichen und inklusiven Lebens werden. Unter aktiver Mitwirkung von Mieterinnen und Mietern des Wohnviertels wurden insgesamt elf Wohnungen, eine Gewerbeeinheit und ein Informationszentrum zum Thema altersgerechtes, generationenverbindendes Wohnen und Bauen geschaffen.

[Man sieht das Haus in der Sredzkistraße 44 von außen und im Anschluss Eindrücke von einer der Wohnungen.]

Ich war das erste Mal hier, da ist der Putz von den Wänden gebröckelt, da war es schimmelig, da haben die Klingeln nicht funktioniert, die Stromanlage war in einem gefährlichen Zustand.

[Es sind Archivaufnahmen des Hauses vor der Sanierung zu sehen. Die Wände sind teilweise von Schimmel befallen.]

Und unser Ziel war, dass diejenigen, die hier schon gewohnt haben, weiter zu bezahlbaren Mieten hier leben können. Und unser Ziel war auch, dass wir alle Generationen zusammen hier die Möglichkeit schaffen zu wohnen, auch für Menschen mit Behinderung. Also die Wohnungen sind entweder barrierearm oder barrierefrei.

[Ein Rollstuhlfahrer prüft die Barrierefreiheit des Außenbereichs. Interessierte, Bewohnerinnen und Bewohner und die Presse wohnen der Eröffnungsveranstaltung bei.]

Aus Sicht der Bundesvereinigung freuen wir uns natürlich jetzt endlich ein Beispiel gemeinschaftliches Wohnen zum Anfassen zu haben. Die Musterwohnung ist toll zum Zeigen, was es alles an technischen Möglichkeiten gibt, aber für uns ist natürlich ganz besonders wichtig, dass es ein bezahlbares, gemeinschaftliches Wohnprojekt hier im Prenzlauer Berg gibt, wo man Besuchergruppen zeigen kann, wie gemeinschaftliches Wohnen funktioniert.

[Es werden Nahaufnahmen der Badezimmerfliesen und der Küchenausstattung gezeigt. Man sieht das sanierte Treppenhaus.]

Und für uns ist das ein ganz wichtiges Vorhaben, weil es den Zusammenhalt der Gesellschaft und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft unterstützt und verbessert. Also ich wünsche mir, dass dieses Haus, diese Sredzkistraße 44, Vorbild ist für ganz viele gleiche Projekte und Vorbild ist für die Sanierung von anderen Häusern hier im Bezirk, aber auch darüber hinaus.

[Herr Kleindiek sieht sich den Katalog zur Langzeitdokumentation des Bau- und Wohnprojektes an. Mehrere Vortragende erzählen von den Bauarbeiten der letzten Jahre. Die Gäste hören interessiert zu.]