Erfolgsfaktor Familie - Manuela Schwesig beim Unternehmenstag

[Zu sehen ist ein Aufsteller mit dem Schriftzug "Erfolgsfaktor Familie - Unternehmensnetzwerk". In den folgenden Einstellungen sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Unternehmenstages zu sehen, die sich unterhalten oder an Ständen informieren. Manuela Schwesig und Dr. Eric Schweitzer betreten das Veranstaltungsgebäude. Kameraschwenk durch das Publikum. Schnitt auf das Podium, auf dem Manuela Schwesig und Dr. Eric Schweitzer sitzen und diskutieren. Schnitt auf das Publikum. Schnitt auf Manuela Schwesig, die ihren Platz hinter dem Rednerpult einnimmt.]

Familien als Erfolgsfaktor - zu diesem Thema trafen sich Unternehmen, Institutionen und Verbände zum 7. Unternehmenstag "Erfolgsfaktor Familie". Im Zentrum der Veranstaltung standen neue Arbeitszeitmodelle, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Dr. Eric Schweitzer diskutierten die rund 400 Teilnehmer, tauschten ihre Erfahrungen aus und entwickelten neue Ideen, wie Arbeitszeitmodelle der Zukunft gestaltet werden können. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf - die Bundesfamilienministerin ist der Überzeugung…

...dass es den Familien leichter gemacht werden kann und leichter gemacht werden muss. Und das geht über drei Dinge. Erstens: Infrastruktur, gute Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur für die Kinder; zweitens: finanzielle Unterstützung für die Familien; und drittens: Zeit für Familie.

[Schnitt auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich im Gespräch miteinander befinden. Schnitt auf das Publikum im Veranstaltungssaal.]

Mehr Zeit, das wünschen sich gerade viele berufstätige Väter. Doch mehr Zeit für die Familie, das ist meist noch mit Karriereblockaden und finanziellen Einbußen verbunden. Gleichzeitig wünschen sich immer mehr Mütter, aus der Teilzeitfalle heraus zu kommen und ihre Arbeitszeit zu erhöhen. Einen Lösungsansatz bietet hier die von Bundesministerin Schwesig Anfang des Jahres vorgeschlagene Familienarbeitszeit. Eine gerechte und chancengleiche Aufteilung der Arbeitszeit zwischen den Partnern.

[Schnitt auf Manuela Schwesig.]

Wir haben das Phänomen, dass die Männer alle ganz oben sind, bei Vollzeit, und jeder kennt es, 40 Stunden plus, und die Frauen unten in der Teilzeitfalle hängen, mit wenigen Arbeitsstunden. Und die Männer wünschen sich, ein Stück runterzugehen, und die Frauen wünschen sich, hochzukommen. Und diesen Ausgleich zu schaffen, das ist die Idee der Familienarbeitszeit. Es geht darum, dass man sich für die Idee offen macht, für die Idee der Familienarbeitszeit.

[Schnitt auf einen Tisch mit zahlreichen Flyern und Broschüren. Schnitt auf einen Teilnehmer, der ein Zeitungsinterview mit Manuela Schwesig und Dr. Eric Schweitzer liest. Schnitt auf das Publikum.]

Die stärkere Einbindung gerade von Müttern ins Erwerbsleben - ein Thema, das in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert wird. Gerade angesichts des akuten Fachkräftemangels bieten Frauen für die Unternehmen ein Potenzial, das es zu nutzen gilt.

[Schnitt auf Joachim Sauer vom Bundesverband der Personalmanager e.V.]

Wenn man Argumente vorträgt, glaube ich wird jeder Arbeitgeber, wenn er erkennt, dass das auch wirtschaftlich sinnvoll ist für ihn, es einsehen, dass es sinnvoller ist, anstatt im Ausland nach Fachkräften zu suchen, auf jene zurückzugreifen, die vor Ort vorhanden sind, und bereit wären, statt 14 Stunden 28, 35 Stunden zu arbeiten.

[Schnitt auf einen Mann, der im Publikum sitzt und an seinem Laptop arbeitet. Schnitt auf Dr. Eric Schweizer, der auf dem Podium steht und eine Rede hält. Schnitt ins Publikum.]

Der Unternehmenstag "Erfolgsfaktor Familie", er liefert zahlreiche Beispiele, wie Arbeitszeitmodelle neu gedacht und gelebt werden können. Hiervon profitieren nicht nur die Familien, sondern auch die Unternehmen. Eine Vielzahl an Arbeitgebern hat hier bereits gute Erfahrungen gemacht.

[Schnitt auf Astrid Oellerer von der Trumpf GmbH & Co. KG]

Also ich glaube, wenn Sie attraktiver Arbeitgeber sein möchten und bleiben wollen, müssen Sie dort was ändern und müssen sich dort auch engagieren. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unheimlich dankbar sind, wenn man sich ihren persönlichen Wünschen anpassen kann. Wir prüfen das, immer mit einem großen Aufwand vielleicht auch verbunden, aber da mehr möglich zu machen, das danken die Mitarbeiter Ihnen sehr, mit Loyalität und einfach auch mehr Leistung.

[Schnitt auf verschiedene Aufsteller in der Lobby des Veranstaltungsgebäudes]

Mehr Leistung durch mehr Flexibilität - Vor allem junge Eltern mit kleinen Kindern wünschen sich eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. So hätten beide Partner die Chance, für die Familie da zu sein, ohne auf eine berufliche Karriere verzichten zu müssen.