Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Dr. Franziska Giffey zur Aktion "Wir brechen das Schweigen"

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist eine bundesweite Anlaufstelle für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Aber auch Menschen aus ihrem Umfeld und Fachkräfte finden unter der 08000 116 016 sowie auf www.hilfetelefon.de qualifizierte Beratung. Zum weltweiten Aktionstag am 25. November ruft Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey dazu auf, das Schweigen zu brechen: "Wer so etwas erlebt, redet nicht gern darüber. Aber wir müssen darüber sprechen. Und wir müssen etwas gegen Gewalt an Frauen tun."

Seit 1981 nutzen Menschenrechtsorganisationen und die Politik den 25. November, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. 40 Prozent aller Frauen in Deutschland waren schon einmal von Gewalt betroffen: ob häusliche Gewalt, Frauenhandel, Zwangsheirat, sexuelle Nötigung am Arbeitsplatz oder eine andere Art von Gewalt. Wer so etwas erlebt, redet nicht gern darüber. Aber wir müssen darüber sprechen. Und wir müssen etwas gegen Gewalt an Frauen tun. Deshalb bin ich gerne Schirmherrin der Aktion "Wir brechen das Schweigen".

Frauen, denen Gewalt angetan wird, sind nicht auf sich allein gestellt. Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" berät bundesweit unter der Rufnummer 0800 116 016 und online auf www.hilfetelefon.de: anonym, vertraulich, barrierefrei, auf Deutsch oder in 17 Fremdsprachen. Auf Wunsch vermitteln die Beraterinnen an Unterstützungseinrichtungen vor Ort. Auch Bekannte, Angehörige und Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon wenden.

Ein Gespräch mit den Beraterinnen am Hilfetelefon kann der erste Schritt hinaus aus der Gewalt sein. Das Hilfetelefon und andere Unterstützungsangebote bekannt zu machen, ist für jeden und jede eine einfache Möglichkeit, selbst etwas zu tun. Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen bitte ich Sie: Machen Sie mit! Zeigen Sie Betroffenen, dass es einen Ausweg aus der Gewalt gibt, und machen Sie ihnen Mut, diesen Weg zu gehen.