Gamescom 2018

Dr. Franziska Giffey zu Besuch auf der Gamescom in Köln

Bei ihrem Besuch auf der Gamescom in Köln ist Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey am 23. August in die Welt der Spiele-Community eingetaucht und hat sich mit Gamerinnen und Gamern ausgetauscht. Über einen guten Umgang mit Games und Medien und die notwendige Reform des Jugendmedienschutzes hat die Ministerin dort mit Fachleuten diskutiert. Der Spaß am Spielen und ein guter Jugendmedienschutz sollen sich nicht ausschließen.

Kim

Ich bin damit aufgewachsen - mit Pokémon, mit Mario - und ich finde die Charaktere einfach unheimlich gut designed und ich spiele die Spiele einfach ultra gerne, weil ich sie damals schon gespielt habe.

Sophia

Ich spiele super gerne so Onlinespiele zusammen mit Freunden, weil es irgendwie mega Spaß macht – gerade, weil viele meiner Freunde verteilt auf Deutschland wohnen und dann mit denen gemeinsam zocken ist so das Hauptding.

Dr. Franziska Giffey

Ja, es ist ganz simpel. Ich hab hier heute selber die Gelegenheit gehabt, ein bisschen zu spielen. Natürlich macht das Spaß. Ich glaube, man muss einfach die vernünftige Mischung finden zwischen dem Spaß, der Freude, die das macht, dem Lerneffekt, auch der Zusammenkunft von jungen Leuten hier auf der Gamescom, die sich treffen und die sich dann eben als ihre Heldinnen und Helden verkleiden und hier unterwegs sind. Und es ist einfach 'ne tolle Stimmung und unsere Aufgabe ist, dass wir diesen Spaß natürlich nicht verderben, sondern, dass wir sagen: dort, wo Gefahren wirklich lauern, da gehen wir verantwortungsvoll mit um und da schaffen wir auch gesetzliche Regelungen, um Jugendliche und junge Erwachsene entsprechend zu schützen.

Elisabeth Secker

Wir haben ja zwei unterschiedliche Gesetzeswerke - wir haben das Jugendschutzgesetz und den Jugendmedienstaatsvertrag. Und wir würden uns auf jeden Fall freuen, wenn sowohl für Anbieter da 'ne Rechtssicherheit geschaffen wird, aber vor allem auch eine Transparenz und Orientierung für Eltern.

Dr. Franziska Giffey

Was wir hier sehen, ist eben die ganze Internetwelt mit allen Facetten von den sozialen Medien über interaktive Spiele und all das in einer Fülle von Angeboten, die so überhaupt nicht zu den Regelungen des aktuellen Jugendschutzgesetzes passt. Und hier müssen wir ran, vor allen Dingen natürlich mit denen, die die Spiele machen. Das sind die Anbieter, das sind diejenigen, die Spiele auch entwickeln. Und da wollen wir ran, wir wollen das Jugendschutzgesetz updaten und wir wollen es eben in die neue Zeit der Digitalisierung bringen. Das haben wir uns vorgenommen für die kommende und schon laufende Legislatur.