EU-Projekttag

Dr. Franziska Giffey und Jugendliche diskutieren über Europapolitik

Am EU-Projekttag diskutieren Politikerinnen und Politiker mit Jugendlichen über Europa und die EU. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat am 25. März die Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik in Berlin besucht. Mit den Schülerinnen und Schülern hat sie über Möglichkeiten gesprochen, wie sich junge Menschen besser politisch einbringen können.

[Auf einer großen Bühne führen Schüler_innen der Staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik in Berlin nacheinander Kunststücke vor. Eine in weiß gekleidete Schülerin dreht elegante Pirouetten. Später jongliert ein Schüler mit gelben Ringen, während er seine Beine zum Spagat spreizt.]

Ich weiß, dass es ein Zusammenschluss von mehreren Ländern ist, die innerhalb Europas liegen und innerhalb dieser Europäischen Union herrschen sehr viele Vorteile wie die Reisefreiheit. Vor allem gewährleistet sie Frieden, was das Wichtigste von allem ist, denke ich.

Ich finde die Europäische Union unterstützt auch unsere Zukunft und unsere Ideen. 

Ich denke, dass diese Politikverdrossenheit, diese Demokratiekrise von der ja oft die Rede war, mittlerweile überwunden ist. Ich denke aber, dass durchaus noch mehr getan werden muss, um junge Menschen einzubinden.

[Dr. Franziska Giffey moderiert eine Podiumsdiskussion mit politisch interessierten Schüler_innen. Sie sitzen in einem Halbkreis auf der Bühne. Hinter ihnen befinden sich zwei Aufsteller, die einen vergrößerten Ausschnitt der Europaflagge abbilden.]

Allgemein, dass wir auch an die Politik näher herangeführt werden und dass die Politik, ganz wichtig, auch näher an uns kommt.

Wir sind ja heute hier an der Staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik Berlin und das ist ein Ort, an dem heute der EU-Projekttag an Schulen stattfindet. Die ganze Bundesregierung ist an unterschiedlichen Orten unterwegs. Viele andere, die in der Politik Verantwortung tragen, kommen mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch über Europa, über Europapolitik, über Europäische Jugendpolitik.

Ich nehme eine große Ernsthaftigkeit mit, mit der über die Themen gesprochen wird, auch eine große Detailkenntnis über Europa, ein großes Interesse und den Wunsch, ganz klar, sich mehr politisch einzubringen. Wir haben darüber gesprochen, dass sich die jungen Leute wünschen, auch schon ab dem 16. Lebensjahr ihr Wahlrecht ausüben zu können. Weil sie diejenigen sind, die am längsten davon betroffen sind und es ist eigentlich der Wunsch nach mehr Mitmachmöglichkeiten, nach mehr Gespräch, nach mehr Diskussion.

[Ein symbolischer Akt - der Bundesfamilienministerin, die sich nun vor den Rängen gegenüber der Bühne mit allen Besucher_innen und Mitdiskutierenden für ein Foto positioniert, wird eine Europaflagge überreicht, die sie für ein Gruppenfoto vor ihrem Körper aufspannt.]