Starke Familien für ein stärkeres Land

Dr. Franziska Giffey und Hubertus Heil stellen Starke-Familien-Gesetz vor

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil haben am 11. April das Immanuel Familienberatungszentrum in Berlin-Marzahn besucht. Vor Ort tauschten sie sich mit Müttern und Vätern über das Starke-Familien-Gesetz aus. Mit dem Gesetz werden Familien mit kleinen Einkommen künftig stärker finanziell unterstützt und Kinderarmut bekämpft.

​[Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil treffen in einem großen Raum des Familienberatungszentrums Berlin-Marzahn verschiedene Familien aus der Region. Sie kommen an einer großen Tafel ins Gespräch. Später erklären sie mithilfe einer quadratischen Leinwand, auf der die wichtigsten Informationen zum Starke-Familien-Gesetz abgebildet sind, wo das Gesetz konkret Verbesserungen erzielen kann.]

Wir sind heute hier in Berlin Marzahn, um mal ein bisschen darüber zu reden, wie wir das Starke-Familien-Gesetz in der Praxis umsetzen, wie es gelingt, Kindern und Jugendlichen zu helfen - gerade in Familien, die es nicht so dicke haben. Es geht um Geringverdiener, die wir besser unterstützen wollen als Familien, es geht um Alleinerziehende. Es geht darum, dass wir die Familien finanziell besser unterstützen wollen und dass wir den Kindern und Jugendlichen die Teilhabe an Bildungschancen ermöglichen wollen und dafür ist das Starke-Familien-Gesetz ein ganz wichtiger Schritt.

Wir wollen gegen Kinderarmut vorgehen und das ist etwas, was viele Menschen von uns erwarten. Viele in der Bevölkerung wollen, dass wir uns genau um dieses Thema kümmern, das machen wir jetzt. Wir geben denjenigen, die kleine Einkommen haben, obwohl sie arbeiten gehen und am Ende des Monats aber knapp sind, zusätzliche Unterstützung mit dem neuen Kinderzuschlag und mit dem Bildungs- und Teilhabepaket und das ist eine große Verbesserung für viele Kinder in Deutschland, denen es nicht so gut geht und das ist insgesamt für den sozialen Frieden wichtig. Wir wollen, dass die Hürden einfach abgebaut werden, damit Menschen ihr Recht, das sie haben auf Unterstützung für ihre Familie, für ihre Kinder, dass sie das auch in Anspruch nehmen können.

​[Eltern stellen Nachfragen an und geben überdies Einblicke in die persönlichen Situationen im Kiez, die von den Minister*innen interessiert aufgenommen werden.]

Ich finde das neue Familiengesetz wirklich gut. Es bringt viele Erleichterungen für uns mit, vor allen Dingen für mich als Alleinerziehende und ich finde sehr schön, dass die beiden Minister*innen heute hier waren und bin sehr dankbar, dass es jetzt vorangeht.

Ich nehme den Wunsch mit, dass wir das ganze unbürokratischer machen. Genau das haben wir vor - dafür zu sorgen, dass wir nicht nur ein Gesetz machen, sondern, dass es auch im Alltag ankommt. Dass wir dafür sorgen, dass die Formulare einfacher werden, dass die Eltern um ihre Rechte wissen und besser beraten werden.

Und da war heute die praktische Rückmeldung hier ganz wichtig. Wir werden das alles berücksichtigen und einbeziehen in unsere Arbeit und dann hoffentlich viel mehr Kinder haben, die davon profitieren, was wir jetzt gesetzlich auf den Weg bringen.

Alle Kinder haben das Recht auf gutes Aufwachsen und auf gleiche Chancen - unabhängig von der Herkunft.