Sommertour 2018

Dr. Franziska Giffey blickt zurück auf drei Tage Sommertour

Es war eine Reise von West nach Ost und durch die Demokratie des Landes. Von der Eröffnung der Kampagne "100 Jahre Frauenwahlrecht" über Besuche bei Jung und Alt in Kitas oder Mehrgenerationenhäusern bis hin zu Gesprächen mit Engagierten in Chemnitz: Getreu ihres Mottos "Hingehen, Zuhören, Handeln" war Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in fünf Bundesländern auf Sommertour.

[Bundesfamilienministerin Giffey steht in einem Bus und macht eine Durchsage. "Bundesfamilienministerin Franziska Giffey auf Sommertour 2018" wird eingeblendet. Die Ministerin sitzt im Bus und spricht zur Presse.]

Dr. Franziska Giffey

Ich habe mit dem heutigen Tag alle 16 Bundesländer besucht in den ersten 5 Monaten meiner Amtszeit – das hatte ich mit vorgenommen und da werde ich weitermachen. Ich werde auch nicht damit warten bis zur nächsten Sommerreise, sondern es geht darum, vor Ort präsent zu sein.

[Dr. Giffey im Gespräch mit einem Jugendlichen.  Einblendung "Benachteiligte Jugendliche sanieren gemeinsam Wohnraum" wird eingeblendet. Jugendliche des Modellprojekts "Fundamente Schaffen - Leipziger Jugendwohnen" sitzen zusammen mit Betreuern im Kreis. "Damit es jedes Kind und jeder Jugendliche packt!" erscheint.]

Dr. Franziska Giffey

Das werden wir auch weiter so planen. Wir haben auch viele Orte besucht, an denen wir als Bundesfamilienministerium tatsächlich auch wirken, wo unsere Politik aus dem Bund konkret spürbar auch ankommt – ob das im Mehrgenerationenhaus ist oder bei den Partnerschaften für Demokratie. Also ich sage mal, wir haben die Sommerreise ja extra so gelegt, dass der erste Tag die Auftaktveranstaltung für unsere Jubiläumskampagne "100 Jahre Frauenwahlrecht" war. Es ist extra auch Frankfurt gewählt worden, weil dort diese große Ausstellung, die auch von uns gefördert wird, "Damenwahl", eröffnet worden ist.

[Die Ministerin hält eine Rede anlässlich der Ausstellungseröffnung "Damenwahl" in Frankfurt. "Noch heute müssen Frauen für gleiche Rechte und Chancen kämpfen" wird eingeblendet. Sie begeht die Ausstellung. "Weitere Informationen: www.100-jahre-frauenwahlrecht.de" wird eingeblendet.]

Dr. Franziska Giffey

Und die Orte zu besuchen, wo der Deutsche Kita-Preis verliehen wurde, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen, mit Eltern, mit Erzieherinnen und Erziehern, auch unsere Politik zu erklären; zu erklären, was das gute Kitagesetz eigentlich beinhaltet.

[Die Familienministerin verleiht Kindern der Kita "Kita des Jahres" In Maintal Medaillen. Einblendung "Für mehr frühkindliche Bildung und gute Betreuung" erscheint.]

Dr. Franziska Giffey

Und natürlich auch die ernsten Themen, die unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt betreffen, nicht außen vor zu lassen. Und für mich ist es ein wichtiges Zeichen gewesen, auch in Chemnitz vor Ort zu sein; die Situationen der populistischen Hetze, der Rechtsradikalen, zu besprechen und auch zu überlegen:

[Die Ministerin legt Blumen am Ort des Gedenken nieder und spricht mit Engagierten in Chemnitz. "Wir kümmern uns um die Kümmerer!" wird eingeblendet.]

Dr. Franziska Giffey

Wie können wir denen, die sich für Demokratie einsetzen, die sich für ein tolerantes Miteinander stark machen, den Rücken stärken und wie können wir zu einer Situation kommen, wo Bundespolitik auch vor Ort präsent ist – nicht wegsieht, sondern da ist und ganz klar sagt: Wir bieten Unterstützung. Und wir haben auch die Regionen im Blick – in Ostdeutschland ganz besonders -, die vielleicht nicht als allererstes auf der politischen Agenda stehen. Wir machen dort auch ganz konkret etwas.

[Impressionen der Chemnitzer Innenstadt. Einblendung "Wir müssen denen den Rücken stärken, die sich für Demokratie einsetzen." wird eingeblendet.]

Dr. Franziska Giffey

Und das ist für mich auch ganz wichtig gewesen, zu schauen, was passiert an positiven Projekten, in Leipzig, in Zwickau, wie entwickeln sich dort engagierte Zivilgesellschaften.

[Impressionen der Stadt Zwickau. Einblendung "Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken" wird eingeblendet.]

Dr. Franziska Giffey

Auch das einmal hervorzuheben, dass dort auch eine großartige Lebensleistung in den letzten Jahren erbracht worden ist und dass Menschen sich in großem Maße engagiert haben, das haben wir gesehen.

[Die Ministerin befindet sich im Gespräch mit Erziehern und ElternbegleiterInnen in Neu-Isenburg. Einblendung "Starke Familien für ein stärkeres Land" erscheint.]

Dr. Franziska Giffey

Und das ist etwas, das mich auch bestärkt in den Dingen, die wir in Berlin weiter machen werden. Und insofern: Ein spannender Vor-Ort-Besuch und für mich hat sich bestätigt, dass ein Prinzip gut ist: Hingehen, Zuhören, Handeln und politisches Handeln aus der Anschauung vor Ort ableiten – das ist das, warum wir diese Sommerreise gemacht haben und das hat sich hier auch in den letzten 3 Tagen als sehr, sehr hilfreich erwiesen für viele Entscheidungen, die wir auf den Weg bringen werden in der kommenden Zeit.

[Die Ministerin sitzt im Bus und spricht zur Presse. "Weitere Informationen unter: www.bmfsfj.de" wird eingeblendet.]