Antrittsbesuch in NRW

Dr. Franziska Giffey besucht Vorzeigeprojekte in NRW

Die Kindertagespflege verbessern, den Zusammenhalt der Generationen fördern und Demokratie leben! Bundesfamilienministerin Franziska Giffey war in Nordrhein-Westfahlen unterwegs und hat eine Kindertagespflege in Herne, ein Mehrgenerationenhaus in Dortmund und ein Demokratiefestival in Dorstfeld besucht.

[Es erscheinen die Einblendungen "Familienministerin Franziska Giffey in NRW“, "Kindertagespflege in Herne - Qualität auch in der Kindertagespflege verbessern!“, "Mehrgenerationenhaus in Dortmund – Zusammenhalt der Generationen stärken!“, "Demokratiefestival in Dorstfeldt – Demokratie leben!“ Kinder, Erzieherinnen und Erzieher und Frau Giffey sprechen miteinander. Frau Giffey spricht zur Kamera.]

Für mich war ja wichtig heute anzuschauen, wie Kindertagespflege gelebt wird und das haben wir vor Ort getan.

[Frau Giffey inmitten eines Dorfplatzes voller Stände.]

Ja mein Beruf macht mir besonders viel Spaß, weil ich Familie und Beruf zusammenbinden kann. Mein Kinder sind hier, meine Tageskinder sind hier, eine Verbesserung wäre schön, wenn es mehr anerkannt wird.

[Frau Reschke mit Kind auf dem Arm. Spielende Kinder im Sandkasten.]

Ich bin ja mit meinem ersten großen Projekt unterwegs. Wir wollen, dass gute Kita-Gesetz auf den Weg bringen. 3,5 Milliarden Euro vom Bund stehen dafür bereit und das bedeutet, dass wir mit den Ländern gemeinsam verabreden, was muss getan werden für frühkindliche Bildung, was braucht es in den Ländern? Soll es mehr in die Kitas gehen, in die Kindertagespflege investieren wir in die Qualität oder in die Gebührenfreiheit? Darum geht es hier und am Ende des Tages geht es darum, dass es jedes Kind packt! Das ist wichtig und das haben wir hier auch im Mütterzentrum in Dortmund gesehen im Mehrgenerationenhaus wie die verschiedenen Generationen zusammenarbeiten, wie wirklich etwas getan wird für Familien für die Vereinbarkeit von Familien Familie und Beruf.

[Frau Giffey beim Besuch der Kindertagespflege. Bekommt selbstgemachtes.]

Wir verbinden immer schon die Generationen miteinander. Zu uns kommen Kinder, Eltern, Großmütter, Großväter und wir sind der festen Überzeugung, dass nur die Generationen zusammen ein Kind gut auf den Weg bringen können und das für uns sozusagen für uns eine Keimzelle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

[Frau Giffey und Frau Siegmann beim Besuch des Mehrgenerationenhauses. Freundliche Gespräche, Begrüßungen. Ministerin sitzt vor dem Bällebad zusammen mit Müttern und Kindern.]

Und das ist eben der richtige Ort, wo wir ein gutes Zusammenleben organisieren können. Man sieht, hier ist Leben drin. Und wir sind hier gerade auf dem Demokratiefestival in Dortmund Dorstfeld und hier geht es darum, dass Menschen sich einsetzen für Demokratie für Vielfalt, für eine tolerante Gesellschaft.

Wir sind eine Migrantenselbstorganisation und ein Träger der sozialen Arbeit und engagieren uns gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit für Chancengleichheit. Dafür stärken wir sie in Form von politischer Bildung zum Beispiel. Das ist ganz wichtig vor allem weil wir hier in Dortmund Dorstfeld sind und hier die rechtsextreme Szene sehr stark ist. Ich sehe einfach hier die ganz große Chance, weil hier sind so viele EGOs, die sich zu dem Thema Rechtsextremismus, aber auch Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus hier gemeinsam aufstellen und Flagge zeigen und sagen so, mit uns nicht! Wir stehen hier für eine bunte Gesellschaft, für eine vielfältige Gesellschaft und das ist, was unsere Demokratie ausmacht.

[Frau Giffey auf dem Demokratiefestival in Dorstfeld, auf der Bühne, zusammen mit Menschen, die Flyer verteilen, die Musik machen. Führt Unterhaltungen mit Interessierten an ihren Ständen.]

Und der Bund fördert mit dem Programm „Demokratie leben!“ eben die Initiativen, die sagen, wir wollen uns stark machen für eine freie offene Gesellschaft und wir setzen ganz klar auch ein Zeichen gegen die, die spalten wollen, die Hass verbreiten und die mit rechtsextremem Gedankengut letztendlich den sozialen Frieden beschädigen.

[Frau Greschner an ihrem Stand im Gespräch mit der Ministerin, Junge wirft rechtsgerichtete Gartenzwerge mit einem Ball um.]