Demokratie stärken Die Bundesprogramme "Demokratie leben!" und "Zusammenhalt durch Teilhabe"

Deutschlands Demokratie lebt von einem vielfältigen Miteinander - dafür setzen sich täglich engagierte Bürgerinnen und Bürger in verschiedenen Projekten ein. Innerhalb der gemeinsamen "Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung" unterstützen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministeriums des Innern solche Vereine, Projekte und Initiativen, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und gegen Demokratie- und Menschenfeindlichkeit arbeiten: mit den Bundesprogrammen "Demokratie leben!" und "Zusammenhalt durch Teilhabe".

[Verschiedene Bevölkerungsgruppen werden beim gemeinsamen Engagement, beim gemeinsamen Lernen, Diskutieren und Arbeiten gezeigt. Kinder und Jugendliche, Seniorinnen und Senioren, Männer und Frauen mit und ohne Migrationshintergrund.]

Anja Demme:

Ich engagiere mich für Demokratie, weil das ein Grundelement des menschlichen Zusammenlebens ist.

[Die Logos verschiedener Vereine und Initiativen werden eingeblendet. Aufnahmen von unterschiedlichsten Gesprächsrunden und Initiativen dieser Vereine: Menschen diskutieren, erstellen gemeinsam Plakate und Mindmaps zu unterschiedlichsten Themen oder sammeln Unterschriften.]

Sprecher:

Deutschlands Demokratie lebt von einem vielfältigen, respektvollen und gewaltfreien Miteinander aller. Täglich setzten sich Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land dafür ein. Sie informieren und beraten, sie wirken Vorurteilen und Radikalisierung entgegen und erreichen viele Menschen in allen Schichten der Gesellschaft. Sie fördern Verständnis für Vielfalt. Sie bilden aus und weiter. Sie schaffen die Grundlage für die demokratische Teilhabe in unserem Land. Unterstützt werden sie dabei von den Bundesprogrammen "Demokratie leben!"  und "Zusammenhalt durch Teilhabe".

[Großaufnahme des Logos von "Demokratie leben!". Weitere Bilder zeigen Schüler beim Besuch einer Ausstellung einer Bildungsstätte und Aufnahmen von Diskussionen und Rundtischen unter Teilnahme von Jugendlichen.]

Sprecher:

Das Programm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert Projekte, die neuen Ansätze zur Präventionsarbeit erproben, vielfältige Beratungsangebote schaffen oder sich auf kommunaler Ebene für Demokratie und Vielfalt einsetzen.

[Aufnahmen von lachenden und diskutierenden Jugendgruppen auf unterschiedlichen Ausstellungen.]

Deborah Krieg:

Das heißt, dass wir Jugendliche, Erwachsene, Institutionen – meistens pädagogische Institutionen - und Kommunen in allen möglichen Formen von politisierten Konflikten beraten.

[Kinder und Jugendliche betrachten eine Ausstellung im Jugendmuseum Schöneberg. Großaufnahme eines Ausstellungsexponates.]

Petra Zwaka:

Die Idee unseres Projektes ist hier, in dem geschützten Rahmen des Jugendmuseums, eine – wie wir immer sagen – vorurteilsbewusste Atmosphäre zu schaffen.

[Aufnahmen von Veranstaltungen des Vereins Amaro Drom e.V. Ein Mann und zwei Frauen machen ein Selfie, ein Mädchen singt während eines Workshops, Jugendliche präsentieren ihre Plakate, die anderen klatschen Beifall.]

Fatima Hartmann:

Wie, du bist eine Romni? Aber da kannst du ja nichts dafür, du siehst gar nicht aus wie ‘ne Romni. – Sie sehen, es birgt unheimlich viel Rassismus!

[Oberbürgermeister Kaufbeuren Stefan Bosse unterhält sich mit Jugendlichen auf einer Veranstaltung.]

Stefan Bosse:

"Demokratie leben!" ist für uns ein wichtiges Projekt, mit dem wir versuchen, präventiv zu handeln, die Menschen einzubinden.

[Großaufnahme Logo "Zusammenhalt durch Teilhabe". Weitere Bilder zeigen eine ländliche Gegend mit Weizenfelder und leeren Straßenzügen. Aufnahmen von Männern und Frauen bei Diskussionsrunden, Workshops und Fortbildungen.]

Sprecher:

Das Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" des Bundesministeriums des Innern wirkt vor allem in ländlichen und strukturschwachen Gegenden und unterstützt die Akteure und Akteurinnen vor Ort. Verbände und Vereine bilden eigene Demokratieberater- und Beraterinnen aus, die sich undemokratischen Verhalten entgegenstellen und Beteiligungsprozesse anstoßen.

[Großaufnahme eines Plakates des Vereins NaturFreunde Thüringen. Mitglieder des Vereins – von Seniorinnen und Senioren bis zu Kinder und Jugendlichen – werden bei der gemeinsamen Gartenarbeit gezeigt. Ein Jugendlicher versucht einen Rasenmäher zu starten und mäht dann gemeinsam mit einem kleinen Jungen.]

Karsten Rödiger:

Ich persönlich will natürlich den Verband weiterentwickeln, einfach um ein Mediationsverfahren innerhalb des Verbandes zu haben, um Grenzen zu überwinden – auch zwischen den einzelnen Altersgruppen. Wir strahlen in die Gesellschaft aus und zeigen, dass es ganz einfach ist, zueinander zu kommen.

[Aufnahmen von Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehr. Erwachsene erstellen Mindmaps während eines Workshops, Kinder sind bei spielerischen Feuerwehrübungen zu sehen.]

Anja Rödiger-Erdmann:

Es geht darum, die Leute dazu zu bringen, dass sie sich eben in die Feuerwehr einbringen, dass sie sich einmischen, dass sie aber gleichzeitig auch mitgestalten, sich beteiligen und eben auch Verantwortung übernehmen. Die Feuerwehr ist ein Teil der Zivilgesellschaft und sie übernimmt zivilgesellschaftliche Aufgaben und da ist es wichtig, dass jeder mitmacht.

[Aufnahmen von unterschiedlichen Frauengruppen auf verschiedenen Veranstaltungen. Sie stehen in kleinen Gruppen, diskutieren miteinander und lachen. Weitere Bilder zeigen Frauen bei ihrem ehrenamtlichen Engagement, wie sie etwa Kinder unterrichten oder Lebensmittelspenden verteilen.]

Beate Keune:

Die Frauen sind auch durch dieses Bundesprogramm in sich gestärkt worden. Sie haben viel Selbstfindung durchlebt und fühlen sich gestärkt, sich auch in andere Projekte in anderen Vereinen einzubringen und aktiv mitzugestalten.

[Wechselnde Großaufnahmen aus Interviews zeigen die Gesichter der unterschiedlichsten ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürger in ihrem Arbeitsumfeld.]

Kristine Müller:

Ich engagiere mich für Demokratie, weil ich glaube, dass man nur in einer Gemeinschaft stark sein kann und einfach für die richtigen Ziele eintreten und für ein besseres Miteinander und eine bessere Welt unterwegs sein kann.

[Menschen sind bei der gemeinsamen Gartenarbeit zu sehen. Zwei Jungen schieben gemeinsam ein Gerät durch hohes Gras.]