Freiwilligendienst

Deutsch-Französischer Entdeckungstag 2017

Im Bundesfamilienministerium informierten sich Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit im Ausland einen Freiwilligendienst zu leisten. Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek und Dr. Markus Ingenlath vom Deutsch-Französischen Jugendwerk zeigten Möglichkeiten auf, an Austauschprogrammen teilzunehmen.

[Eine Gruppe von Jugendlichen posiert mit dem Staatsekretär und Generalsekretär für ein Gruppenbild. Großaufnahme der deutschen und französischen Flagge. Schnitt auf verschiedene Impressionen der Veranstaltung. Jugendliche im Foyer. Aufnahmen der Podiumsdiskussion. Eine junge Frau redet engagiert.]

Dr. Ralf Kleindiek:

Wir wollen mit diesem Deutsch-Französischen Entdeckungstag vor allem Werbung für den deutsch-französischen Jugendaustausch machen. Wir wollen die Jugendlichen, die heute aus Berliner Schulen bei uns hier im Jugendministerium sind, informieren darüber, was sie für Möglichkeiten haben. Um den Kinder und Jugendlichen Lust zu machen, so eine Möglichkeit zu nutzen für einen Austausch. Für die Teilnahme an einem unserer Projekte im Deutsch-Französischen Jugendwerk.

[Unterschiedliche Eindrücke der Veranstaltung. Kinder und Jugendliche im Publikum, Rednerinnen und Redner auf der Bühne.]

Dr. Markus Ingenlath:

Der Bundesfreiwilligendienst ist eines dieser Dutzenden von Programmen, mit denen junge Menschen es erleben können, eine Zeit lang im anderen Land wirklich Alltagserfahrungen zu machen.

[Jugendlichen im Publikum verfolgen die Diskussion aufmerksam. Verschiedene Impressionen der Podiumsdiskussion. Die meist jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sitzen nebeneinander auf der Bühne.]

Keshia Aerchlimann:

Was ich da im Endeffekt gemacht habe, war ein Freiwilligendienst im Sport. Also ich habe in einer Fußball-Liga gearbeitet und habe dann da ein Projekt zum Blindenfußball betreut, das nannte sich Sissyfoot. Und dann gab es dazu gesondert noch ein anderes Programm. Das hieß Footballpourtous. Das war dann Behindertenfußball für alle Arten von Behinderung. Also geistige Behinderungen oder körperliche Behinderungen. Und darum habe ich mich gekümmert. Und meine Erfahrungen waren weitestgehend sehr angenehm, würde ich sagen. Also ich habe die ersten paar Monate ein bisschen Schwierigkeiten gehabt, gerade mit der Sprache.

Francois Henry:

Mein Deutsch war nicht perfekt. Und ich hatte auch Angst, mit den Leuten auf Deutsch zu reden. Und danach habe ich diese super Erfahrung in Berlin gemacht. Beim Deutsch-Französischen Jugendwerk. Ich bin auch selbstständiger geworden. Und in Berlin, das ist eine super Stadt. Ich spiele Fußball hier. Ich habe auch viele schöne Leute kennengelernt. Und dann bin ich geblieben. Und ich werde auch bis Ende des Jahres hier bleiben.

[Aufnahmen der Diskussion auf der Bühne. Jugendliche im Publikum tauschen sich untereinander aus. Publikum, Sprecherinnen und Sprecher diskutieren.]

Dr. Ralf Kleindiek:

Wir wissen, dass so ein internationaler Jugendaustausch in ganz vielen Fällen auch der Schlüssel dafür ist, andere Kulturen kennen zu lernen. Sich selbst persönlich weiter zu entwickeln. Aber auch Vorurteile abzubauen.

[Großaufnahme aller Teilnehmenden vor dem Veranstaltungsort. Gruppenaufnahme aller Anwesenden. Schlusseinstellung der deutschen, französischen und europäischen Fahne.]