"Starkmachen für Kinderrechte"

Der Kinderrechte-Bus auf Deutschlandtour

2019 Jahr wird die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen 30 Jahre alt. Das Übereinkommen legt fest, wie Kinder sicher und gleichberechtigt aufwachsen können. Um die Kinderrechte bekannter zu machen, macht der Kinderrechte-Bus diesen Sommer in über 20 deutschen Städten halt. An verschiedenen Stationen lernen Kinder spielerisch ihre Rechte kennen, etwa laut "Nein" zu sagen oder dass sie ein Recht auf Privatsphäre haben.

[Einblendung: KiMi. Das Kinder-Ministerium. An einem sonnigen Tag spielen zahlreiche Kinder und Erwachsene an verschiedenen Stationen vor und im bunt bemalten Kinderrechte-Bus.] 

Heute bei dieser Bustour geht es eigentlich darum, dass man Kindern ihre eigenen Rechte näherbringt und sie spielerisch erfahren, was überhaupt ihre Rechte sind. Wir haben verschiedene Stationen aufgebaut, die für die verschiedenen Rechte der Kinder stehen.

Da war ein Spiegel, da fehlten Teile. Man muss sich davor stellen und ein anderer auf der anderen Seite. Ich habe gelernt, dass wir alle im Herzen gleich sind, auch wenn wir unterschiedlich aussehen.

[Man sieht Ida und Leon an der Station mit dem Spiegel. Sie sehen sich durch den Spiegel und lächeln sich zu.]

Im Bus habe ich ausprobiert, richtig "Nein!" zu sagen. Da ist so eine Box, da kann man dann etwas lauter "Nein" reinrufen, und dann sagt es entweder "Ich hab dich nicht ganz verstanden" oder "Versuch es nochmal!". Und dadurch lernt man, richtig "Nein" zu sagen. Das finde ich sehr toll.

Man kann sehr viel entdecken, und es macht auch Spaß, rumzugehen. Am besten finde ich die Couch.

[Man sieht interessierte, spielende Kinder an unterschiedlichen Stationen des Busses.]

Drinnen im Bus ist es etwas mehr dieser "Neue-Medien"-Teil. Da haben wir zum Beispiel Fernseher, auf dem Filme abgespielt werden und da kann man sich ein bisschen entspannen.

Ich finde eigentlich insgesamt alle Rechte wichtig.

Also Freizeit und Privatsphäre finde ich sehr toll, dass es solche Rechte gibt.

Für mich bedeuten sie: Wir sind halt noch nicht so stark, und können uns noch nicht so gut wehren. Und wenn wir dann schlecht behandelt werden würden oder sowas, dann würden wir - wenn wir dann erwachsen sind – vielleicht auch unsere Kinder nicht gut erziehen. Und dann würde es immer so weiter gehen, vielleicht schlimmer werden und dann würde es keine gute Zukunft geben für die anderen.

Es soll eine Mischung sein aus Spaß und Information.

Der Bus ist auf jeden Fall ein cooles Ferienprogramm.

 [Kinder winken in die Kamera. Es erscheint das KiMi-Kinderministeriums-Logo.]