Das neue ElterngeldPlus

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Es gilt das gesprochene Wort.

Das neue ElterngeldPlus

Sprecher:

[Gezeichnete Gebäude im Bau, davor steht Bauingenieurin mit Bauplan.]

Das ist Carmen.Carmenarbeitet als Bauingenieurin. Sie mag ihre Arbeit und hat Erfolg in ihrem Beruf. An manchen Tagenkann sich Carmen voll auf ihre Arbeit konzentrieren. Dafür steht an anderen Tagen ihre Familie im Vordergrund.

[Bauingenieurin vor gezeichnetem Apfelbaum.]

Denn Carmen ist nicht nur Bauingenieurin, sondern auch Mutter.

[Bauingenieurin auf gezeichnetem Spielplatz mit ihrem Sohn.]

Zusammen mit ihrem Mann Arthur hat Carmen zwei Kinder. Anden Tagen, andenen Carmen nicht arbeitet, kümmert sie sich um die Kinder und Arthur gehtarbeiten. Denn wie viele Eltern wünschen sich beide, für ihre Kinder und für ihren Beruf da sein zu können. Deswegen teilen sie sich beides gemeinsam auf.

[Carmen und Arthur sitzen gemeinsam in gezeichneter Küche und besprechen sich.]

Schon vor der Geburt ihres Sohnes haben Carmen und Arthur zusammen überlegt, wie sie die Aufgaben in Familie und Beruf am besten aufteilen können. Sie nehmen zunächst Elterngeld in Anspruch. Das Elterngeld ersetzt ihnen das Einkommen, das sie vor der Geburt des Kindes hatten. Danach nehmen sie ElterngeldPlus in Anspruch, denn das erleichtert ihnen, Teilzeitarbeit und Elterngeldbezug miteinander zu verbinden. Wie das Elterngeld ersetzt auch das ElterngeldPlus das wegfallende Einkommenum 65 bis 100 Prozent. Das ElterngeldPlus beträgt maximaldie Hälfte desvollen Elterngeldanspruchs. Dafür wird es doppelt so lange bezahlt. Eltern können also mit dem ElterngeldPlus ihr vorhandenes Elterngeldbudget besserausschöpfen.

[Grafik zum ElterngeldPlus wird eingeblendet.]

So haben Eltern auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus Raum für Familienzeit und können gleichzeitig arbeiten. Auch Carmen und Arthur haben sich Beruf und Familie partnerschaftlich aufgeteilt:

[Grafik zum ElterngeldPluswird eingeblendet.]

Insgesamt stehen ihnen 14 Monate zur Verfügung, weil beide das Elterngeld nutzen wollen und ihnen Erwerbseinkommen wegfällt. In den ersten zehn Monaten nach der Geburt ihres Sohnes ist Carmen Zuhause geblieben und Arthur hat Vollzeitgearbeitet. Zusammen mit den zwei Partnermonaten haben die beiden dann noch vier weitere Monate Anspruch auf Elterngeld, die sie mit dem ElterngeldPlus auf acht Monate verdoppeln können. Beide arbeiten währenddessen Teilzeit und teile nsich die Betreuung der Kinder: Carmen arbeitet erst mal nur wenige Stunden, Arthur reduziert seine Arbeitszeit entsprechend. Nach einiger Zeit arbeitet Carmen wieder mehr, behält aber einen Tag in der Woche frei. Auch Arthur hat einen Tag frei, sodass sie für nur drei Tage eine Kinderbetreuung benötigen.

[Grafik zum Partnerschaftsbonuswird eingeblendet.]

Mit dieser Aufteilung haben sie Anspruch auf den Partnerschaftsbonus, also auf vier weitere Monate Unterstützung durch das ElterngeldPlus. Denn beide arbeiten zeitgleich zwischen 25 und 30 Wochenstunden. Auch Alleinerziehende könnenim gleichen Maße vom ElterngeldPlus profitieren. Mütter und Väter haben zusätzlich auch die Möglichkeit, das ElterngeldPlus zu beziehen, ohne in Teilzeit zua rbeiten. Sie erhalten dann die Hälfte des Elterngelds für den doppelten Zeitraum.

[Carmen und Arthur aufgezeichnetem Spielplatz mit ihrenKindern.]

Neben dem Elterngeldbezug können Mütter und Väter jetzt auch ihre Elternzeit flexibler gestalten. 24 Monate unbezahlte Auszeit vom Job können jetzt auch zwischen dem dritten und achten Geburtstag in Anspruch genommen werden.

[Grafik zum ElterngeldPlus wird eingeblendet.]

Arthur kann so für seine Tochter da sein, wenn sie eingeschult wird. Dafür nimmt er sich Elternzeit. Das ElterngeldPlus und die flexiblere Elternzeit helfen Müttern und Vätern dann für ihre Kinder da zu sein, wenn sie sie besonders brauchen.