Für starke Familien und gegen Kinderarmut

Bundestag beschließt das Starke-Familien-Gesetz

Der Bundestag hat am 21. März das Starke-Familien-Gesetzes beschlossen. Der gemeinsame Entwurf von Bundesfamilienministerium und Bundesarbeitsministerium sieht die Neugestaltung des Kinderzuschlags vor. Darüber hinaus sollen die Leistungen für Bildung und Teilhabe verbessert werden.

[An einem heiteren Tag schwenken wir aus einer Totalen vom Himmel auf den Deutschen Bundestag.]

Das Starke-Familien-Gesetz soll Familien, die kleine Einkommen haben, die wenig verdienen, oder die im Sozialleistungsbezug sind, unterstützen. Es ist unser Gesetz gegen Kinderarmut.

Und es geht um bessere Teilhabemöglichkeiten bei Chancen zu Bildung und zu Teilhabe in unserer Gesellschaft und wir werden dafür sorgen, dass endlich die Bürokratie wegkommt.

Wir erhöhen den Kinderzuschlag von 170 auf 185 Euro. Zusätzlich zum Kindergeld wird es ihn geben und das bedeutet: Mit Kindergeld, mit Wohngeld, mit Kinderzuschlag, mit Bildungs- und Teilhabepaket und Befreiung von den Kita-Gebühren kann das mehrere 100 Euro Unterschied im Monat ausmachen. Das ist eine echte finanzielle Entlastung, die konkret im Portemonnaie der Familien ankommt - sowohl bei Alleinerziehenden, als auch bei Familien, die gemeinsam erziehen.

[Die Neugestaltung des Kinderzuschlags wird mithilfe eines Puzzlespiels visualisiert, das Dr. Franziska Giffey und Hubertus Heil in den Händen halten. Das Puzzle ist in einen Holzrahmen eingelassen und besticht mit einer bunten Farbgebung sowie einer einfach gehaltenen Beschriftung.]

Bei dem Starke-Familien-Gesetz geht es darum, dass wir Kindern konkret helfen, zum Beispiel bei Nachhilfeunterricht. Sie sollen früh eine Förderung bekommen und nicht erst, wenn eine Versetzung gefährdet ist. Das Schulstarterpaket soll verbessert werden, die Bedarfe sind gestiegen. Es geht nicht nur um Federmappe und Geodreieck, sondern demnächst auch um Lern-Apps und deshalb werden wir das kräftig anheben auf 150 Euro und wir werden dafür sorgen, dass das Mittagessen kostenlos ist und auch die Schülerbeförderung. Es hilft also ganz konkret vielen Familien, Millionen von Menschen in Deutschland und Kindern, damit die Bildungschancen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Das wollen wir erreichen.

[Nacheinander musizieren unter den erfreuten Augen von Dr. Franziska Giffey und Hubertus Heil erst ein Mädchen und dann ein Junge auf einer Blockflöte. Die Noten lesen sie von einem Notenblatt ab, welches vor ihnen auf einem Notenständer befestigt ist. Im Anschluss kommt es in einer Küche zu freundlichen Gesprächen zwischen den Politiker_innen und einzelnen Personen.]