Gute Kinderbetreuung

Bundeskabinett bringt Gute-KiTa-Gesetz auf den Weg

Mit dem Ziel für mehr Qualität und weniger Gebühren zu sorgen, wurde am 19. September das Gute-KiTa-Gesetz auf den Weg gebracht. Bis 2022 fließen insgesamt 5,5 Milliarden Euro in gute Kinderbetreuung - damit es jedes Kind packt. In der FRÖBEL-Kita "mittendrin" in Berlin-Mitte stellte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey das Gesetz vor.

[Kindergartenkinder beschäftigen sich auf dem Spielplatz eines Kindergartens an Mobiles, auf einem Klettergerüst oder im Sandkasten.]

Wir haben heute unser „Gute-KiTa-Gesetz“ vorgestellt. Es ist ein Meilenstein für die Bemühungen im Bereich der frühkindlichen Bildung, die in den letzten Monaten und Jahren auch vorbereitet worden sind. Der Bund wird zusätzliches Geld geben für mehr Qualität und weniger Gebühren. Es geht darum, die Länder zu unterstützen, Qualitätsverbesserung zu erreichen, aber auch, die Eltern zu entlasten bei den Gebühren. Wir wollen in zehn Handlungsfeldern von dem Fachkraft-Kind-Schlüssel, der verbessert werden soll, über Sprachförderung, gesunde Kita, die Frage der Entlastung der Kitaleitung, die Förderung der Kindertagespflege, der Vielfalt der pädagogischen Arbeit und natürlich auch der bedarfsgerechten Angebote, Mittel in die Bundesländer geben. Und wir haben festgelegt, dass wir überall in Deutschland die soziale Staffelung der Gebühren einführen werden und das bedeutet, dass wir also für viele bessere Rahmenbedingungen, für Teilhabe, für Zugang, für ein gutes Aufgehoben sein in der Kita und in der Kindertagespflege schaffen werden.

[Franziska Giffey besichtigt die Einrichtung des Kindergartens und unterhält sich mit verschiedenen Kindern.]

Wir haben hier 180 Kinder betreut. Unsere Kinder, unsere Eltern sind so bunt wie Berlins Mitte auch. Wir haben hier circa 25 verschiedene Sprachen. 
Wir haben hier verschiedene pädagogische Schwerpunkte, ein Schwerpunkt ist natürlich Sprache. Haus der kleinen Forscher, gute, gesunde Kita. Ganz im Sinne von Friedrich Fröbel ist Spiel die Haupttätigkeit des Kindes und das leben wir hier jeden Tag.

[Simone Sende tauscht sich zum Kindergartenbetrieb mit Franziska Giffey aus.]

Dieser Daumen, dick und rund, ist der Schäferhund.
Die Eltern sehen unsere Arbeit, glaube ich schon, als total wertvoll an. Die sehen schon, was wir hier leisten und dass der Beruf echt eine fordernde Kiste ist. Wir sind so wenig Erzieher manchmal, wir bräuchten eigentlich 18 Hände, um alle Kinder gleichzeitig zu betreuen. Also ich sag immer, ich hab meinen Alltag hier, aber sie erleben ihre Kindheit hier und deshalb sollte es uns am Herzen liegen, deren Kindheit schön zu gestalten.

[Erzieher_innen amüsieren sich mit den Kindern auf dem Spielplatz.]

Die Erzieherinnen und Erzieher sind natürlich die Schlüsselpersonen. Das wird die Aufgabe der Zukunft sein. Ohne Fachkräfte wird es nicht gehen und da braucht es eben eine deutliche Attraktivitätssteigerung des Berufs und daran werden wir auch mit dem „Gute-KiTa-Gesetz“ arbeiten.