Sommertour 2018

Besuch der Engagierten Stadt Zwickau

Am dritten Tag ihrer Sommertour hat Dr. Franziska Giffey die "Engagierte Stadt" Zwickau besucht. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Pia Findeiß machte sie einen Stadtspaziergang. Besonders im Hinblick auf Projekte zur Demokratiebildung, Infrastrukturentwicklung und eine gelungene wirtschaftliche Entwicklung hat die Stadt Vorbildcharakter.

[Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey spaziert über den Marktplatz in Zwickau. "Stadtspaziergang durch die engagierte Stadt Zwickau" wird eingeblendet.]

Erst einmal sieht man ja ganz deutlich, dass an der öffentlichen Infrastruktur sehr, sehr viel gemacht worden ist: Die Straßen sind intakt, die öffentlichen Gebäude sind intakt und es gibt viele gute Ideen, wie Kinder- und Jugendarbeit, wie Bibliotheksarbeit, aber auch eben Demokratiebildung an außergewöhnlichen Orten wie am Gasometer gelingen kann.

[Impressionen der Stadt Zwickau. Einblendung "Gutes Beispiel für erfolgreichen Strukturwandel" wird eingeblendet]

Und das ist eine große Leistung, die die Stadt in den letzten Jahren erbracht hat. Und deswegen ist es natürlich auch ein bisschen Vorbild für andere Städte und man muss ja sagen: Vieles ist nach der Wende auch erst einmal zusammengebrochen, viele Menschen mussten mit einem großen Wechsel in ihrem persönlichen Leben einig werden, die Veränderungen mussten gemeistert werden. Und die neue Situation, die Zwickau jetzt hat, dass eben auch wieder Wirtschaft da ist, dass viele sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse da sind, dass Menschen einfach Arbeit haben, ist ganz, ganz großartig gelungen.

Das Mehrgenerationenhaus in Zwickau ist natürlich großartig, alles miteinander – vom Frühstück, übers Kochen bis hin zum Stricken. Und ich habe seit vielen Jahren nicht mehr gestrickt, aber es ging noch.

[Ministerin strickt mit Einwohnern der Stadt in einem Mehrgenerationenhaus. Einblendung "Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken" erscheint.]

Und es war einfach schön, sich mit den Leuten zu unterhalten und mitzubekommen, dass Jung und Alt und unterschiedliche Herkünfte zusammen sind und dass das alles funktioniert und dass einfach dort ein Ort ist, wo Menschen sich begegnen. So haben wir uns das mal gedacht mit den Mehrgenerationenhäusern, dass eben ein Ort entsteht, an dem Leute zusammenkommen und wo man auch ein gutes Miteinander pflegen kann und das ist gut gelungen in Zwickau.

[Szenen von Menschen im Gespräch in einem Mehrgenerationenhaus. "Weitere Informationen unter: www.engagiertestadt.de" wird eingeblendet.]