Backstage im Bundesfamilienministerium: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

[Opener Logo "bmfsfj backstage". Dann verschiedene Bilder aus dem Arbeitsalltag von Manuela Schwesig. Im Büro. Bei Veranstaltungen.]

"Mir war es einfach wichtig, dass wir hier auch ein bisschen Farbe ins Familienministerium bekommen und dass es nicht alles nur so steril ist – wir sind schließlich ein buntes Ministerium mit vielen Themen."

[Manuela Schwesig in ihrem Büro am Schreibtisch, danach mit Mitarbeitern in einem Meeting]

"Ich freue mich meine Kolleginnen und Kollegen wieder zu treffen, mein Team hier im Haus (Manuela Schwesig ist kurz zuvor aus dem Mutterschutz zurückgekehrt, Anm. d. Red.). Wir haben noch eine ganze Menge vor. Es ist einer der spannenden Tage – wir haben mit der Morgenlage begonnen, das heißt mein Team und ich sitzen zusammen und beraten über aktuelle Themen, auch über die Gestaltung der nächsten Woche, wir planen natürlich im Voraus."

[Manuela Schwesig steht vor einer Kamera]

"Dann habe ich ein paar Grußworte aufgenommen für Veranstaltungen wo ich nicht selber dabei sein kann aber eine Video-Botschaft senden möchte."

[Bilder von Manuela Schwesig auf einem Termin bei der Berliner BVG]

"Dann geht es jetzt gleich weiter zur BVG in Berlin, das ist ein Verkehrsbetrieb mit vielen Männern die dort berufstätig sind aber vor allem mit einer Frau an der Spitze. Es ist mir wichtig, dass wir Frauen fördern. Frauen sollen berufstätig sein, sie sollen aber vor allem in ihrem Job auch gut bezahlt werden und sie sollen keine Nachteile haben, wenn sie sich für Kinder entscheiden. Und deshalb ist es für mich wichtig, mich zu erkundigen, wie funktioniert Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Lohngerechtigkeit und Frauenförderung auch in Bereichen, die immer noch als männerdominiert gelten – hier zum Beispiel in der BVG."

[Manuela Schwesig wieder in ihrem Büro am Schreibtisch]

"Und wir haben jetzt wichtige Gesetze angeschoben, ElterngeldPlus, Ausbau der Kinderbetreuung um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken und wir haben auch gleich ein Gesetz im Kabinett zur Verbesserung des Mutterschutzes, nicht für mich sondern für die anderen Frauen in Deutschland. Ich möchte, dass der Mutterschutz für alle Frauen gilt, ich möchte vor allem dass Mütter mit Kindern mit Behinderungen einen besseren Mutterschutz haben. Er wird erweitert von acht Wochen auf zwölf Wochen, das ist mir wichtig. Eine Geburt ist kein Spaziergang, man möchte wieder zu Kräften kommen. Ja und dann gibt's natürlich auch noch viel Aktenstudium und viel zu unterschreiben wenn ich eine Weile nicht da war."