56. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert"

Auszeichnung für junge Musiktalente

"Jugend musiziert" ist das renommierteste Musikförderprojekt Deutschlands. Bei dem Bundeswettbewerb treten die besten Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker Deutschlands auf. Dr. Franziska Giffey hat in Halle an der Saale eines der Preisträgerkonzerte besucht und dort junge Musiktalente ausgezeichnet.

[Im Bild ist eine große Bühne zu sehen, auf der viele Instumente, zwei Pianisten und eine spielende Kontrabassistin stehen. Vor einem gut gefüllten Saal spielt Antonia Hadulla  leidenschaftlich ihr Streichinstrument. Im Publikum sitzt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die erfreut der Musik folgt.
Philip Schupelius ist Backstage mit seinem Instrument in der Hand und bahnt sich einen Weg durch die Techniker vor zur Bühne. Nach Betreten des Saals bricht lauter Applaus aus.]

Also bei mir persönlich ist es so, dass ich vor dem Konzert fast gar nicht aufgeregt bin und erst, wenn ich dann auf die Bühne gehe und die ganzen Menschen sehe und sehe, wie groß die Halle ist, dann ist es ein bisschen so, huh. Aber, wenn ich dann ein bisschen gespielt habe, dann geht es auch wieder. Da habe ich, glaube ich, ein bisschen Glück gehabt.

[Die Teilnehmer_Innen stehen aufgereiht auf der Bühne und Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey übergibt Ihnen die Urkunden.]

Jugend Musiziert hat eine ganz lange Tradition. Wir zeigen damit, dass die junge Generation in Deutschland, in der Musik ganz hervorragende Ergebnisse erzielen kann und das ist gut für die Jugend. Das ist gut für die Gesellschaft. Das ist gut für Deutschland und wir wollen damit eine junge Generation fördern, die in ihren Begabungen noch stärker wachsen kann und alle guten Rahmenbedingungen bekommt, damit das eben auch zur vollen Entfaltung und Blüte kommen kann.

Jugend musiziert ist einfach eine Familie für mich und dadurch habe ich mein Talent kennengelernt. Alle verstehen sich so gut mit Musik. Egal woher man kommt, oder was man macht. Nur mit Musik kann man kommunizieren.

[Weitere Musiker_Innen sind zu sehen, beispielsweise an der Harfe, der Violine oder dem Schlagwerk.]

Die Musik hat für mich auf jeden Fall das Potential Gemeinschaften zu bilden - im Orchester, in der Kammermusik, aber auch, wenn man solo spielt mit einem Begleiter, so dass man auch zusammen an etwas arbeitet, was man dann aufführt, um Menschen eine Freude zu bereiten. Also ich denke schon, dass Musik die Welt in irgendeiner Hinsicht fröhlicher macht.

[Antonia Hadulla beendet ihr Solo. Das Publikum ist begeistert.]