COALA-Studie Austausch über das Infektionsgeschehen in Kitas

Am 25. März hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin besucht. Vor Ort tauschte sie sich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und dem Präsidenten des RKI, Prof. Dr. Lothar Wieler, zu den Ergebnissen der COALA-Studie aus. Diese untersucht als Teilstudie der Corona-KiTa-Studie das Infektionsgeschehen bei Kindern, Personal und in Familien.

[Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schauen aus dem Fenster des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Die Kamera schwenkt nach unten und zu sehen sind die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey sowie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Beide tauschen sich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie dem Präsidenten des RKI, Prof. Dr. Lothar Wieler aus. Jede Menge Informationstafeln sind im Hintergrund aufgebaut. Es erscheint die Einblendung: „Franziska Giffey informiert sich über die Ergebnisse der COALA-Studie im Robert Koch-Institut“.]

Franziska Giffey

Mein Kollege, Gesundheitsminister Jens Spahn und ich haben uns heute hier angeschaut, was vor Ort passiert mit einer Teilstudie der Corona-Kita-Studie, mit der COALA-Studie, die untersuchen soll, wie das Infektionsgeschehen bei Kindern verläuft. Und es ist wichtig, dass die über drei Millionen Kita-Kinder so gut es geht in ihren normalen Kita-Betrieb kommen können und umso wichtiger ist es vorbeugend zu schützen.

[Während den Worten von Franziska Giffey werden verschiedene Bilder von Ihrem Besuch bei dem RKI eingeblendet. Sie steht vor Informationstafeln und spricht mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Auf einem Informationsplakat ist zu lesen: „Was passiert beim Hausbesuch? Mund-Nase-Abstriche, Speichelproben, Kapillarblutentnahme (Finger), Anleitung zur Selbstbeprobung durch Studienteam. Anschließend spricht Jens Spahn in die Kamera.]

Jens Spahn

Was macht dieses Virus in den Kitas? Was ist dort an Ansteckungen? Was findet statt? Wie finden Ansteckungen statt? Und vor allem auch: Wie können wir mit diesen Erkenntnissen bessere Schutzkonzepte entwickeln? Wer Kitas nicht schließen will, muss sie schützen. Und dafür braucht es gute Konzepte.

[Franziska Giffey und Jens Spahn ziehen sich weiße Schutzkittel an und laufen durch die Räume des RKI’s. Hier treffen sie auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Arbeit und sehen einzelne Forschungssituationen.

Franziska Giffey

Wir sehen, dass wir im Moment eine Entwicklung haben, bei der eben mehr auch kleinere Kinder erkranken aufgrund der Virus-Mutation. Das ist ernst zu nehmen. Aber eins ist auch ganz klar: Wir wollen durch eine gute Impfstrategie den Schutz erhöhen. Ich habe hier heute ein Test-Team kennengelernt, was tatsächlich auch in den Haushalten, wo ein Infektionsgeschehen war, unterwegs ist, die ganz viel mit Kindern arbeiten, die mit dem kleinen Koalabären und kindgerechten Materialien auch erklären, wie der Test funktioniert. Öffnen - aber sicher! Das ist das Motto. Und dabei hilft Aufklärungsarbeit, Sensibilisierungsarbeit, den Familien erklären, wie das geht. Die Kombination aus den AHA-Regeln mit dem Testen, mit dem Impfen - das ist der Weg für die Kindertagesstätten. Und wenn man es ihnen gut erklärt, dann haben wir eine echte Chance, auch für die kleineren Kinder gute Schutz- und Präventionsarbeit zu leisten.

[Franziska Giffey lässt sich die unterschiedlichen Testmöglichkeiten erklären und sieht sich die kindgerechten Informationsmaterialien an. Immer wieder ist das Maskottchen, der Stoffkoalabär, zu sehen. Außerdem wird bei ihr eine Kapillarblutentnahme am Finger durchgeführt. Am Ende des Videos kommen Franziska Giffey und Herr Spahn gemeinsam mit vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem RKI gelaufen. Alle tragen Mundschutz und einen weißen Kittel. Es folgt die Einblendung: „weitere Informationen www.bmfsfj.de“]