"Nummer gegen Kummer"

Anrufen, mailen, chatten - gegen Sorgen

Kinder und Jugendliche, die jemanden zum Reden brauchen, können sich an die "Nummer gegen Kummer" wenden. Dort erreichen sie Fachleute und jugendliche Beratende telefonisch, per E-Mail oder im Chat - anonym und kostenlos. Bundesjugendministerin Franziska Giffey betont: "Greift zum Smartphone, Tablet oder Computer, wenn ihr Hilfe braucht. Wählt die 116 111."

[Bundesfamilienministerin Franziska Giffey steht im Büro. Sie spricht in die Kamera.]

Franziska Giffey

Das Coronavirus hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Auch für Kinder und Jugendliche ist vieles nicht mehr so, wie es vor kurzem noch war. Kitas, Schulen und Spielplätze sind zu. Auch viele Kinder machen sich Sorgen – gerade, wenn sie merken, dass die Großen verunsichert sind. Sie können sich viele Dinge nicht erklären und bekommen manchmal Angst. Die besondere Situation zu Hause kann auch zu mehr Konflikten zwischen den Geschwistern oder mit den Eltern führen. Manche Kinder fühlen sich dann einsam und verzweifelt und brauchen jemanden zum Reden. Die Nummer gegen Kummer gibt es seit 40 Jahren, gefördert vom Bundesfamilienministerium. Sie hilft jungen Menschen in schwierigen Situationen. Heute mehr denn je: Deshalb erweitern wir die Beratungszeiten am Telefon und auch online. Liebe Kinder, liebe Jugendliche, 
wenn ihr Sorgen und niemanden zum Reden habt, ruft die Nummer gegen Kummer an. Unter 116 111 stehen euch die Beraterinnen und Berater anonym und kostenlos zur Seite. Ihr findet auch online Hilfe im Chat oder per E-Mail unter www.nummergegenkummer.de. Ich möchte euch Mut machen: Greift zum Smartphone, Tablet oder Computer, wenn ihr Hilfe braucht. Wählt die 116 111.

[Es erscheint die Einblendung: „Nummer gegen Kummer 166 111“. Es erscheint die Einblendung: „Weitere Informationen: www.nummergegenkummer.de“. Es erscheint die Einblendung: „Sprechzeiten Mo-Sa 14-20 Uhr; Mo, Mi, Do 10-12 Uhr“]