Abendveranstaltung zur Aktion "Wir brechen das Schweigen!" zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

[Impressionen der Außenbeleuchtung der Abendveranstaltung zur Aktion Schweigenbrechen im BMFSFJ. Impressionen der Abendveranstaltung. Teilnehmer machen ein Foto mit dem Aktions-Logo.]

Manuela Schwesig:

"Was unser Anliegen am heutigen Tag ist, am Internationalen Tag zur Bekämpfung gegen Gewalt an Frauen. Unser Anliegen ist, dieses Thema immer wieder in den Mittelpunkt zu rücken, da wo es eigentlich hingehört. Aber leider ist dieses Thema am Rand der Gesellschaft, jedenfalls was die Öffentlichkeit angeht, aber eigentlich mitten unter uns.

Uns geht es darum unser Hilfetelefon bekannter zu machen. Das Telefon ist rund um die Uhr geschaltet für Frauen, die in Not sind. Und mir ist es wichtig, dass jede Frau darüber Bescheid weiß. Und mit unserer Aktion #schweigenbrechen wollen wir gerade mit prominenten Unterstützern dieses Telefon noch bekannter machen."

 Petra Söchting:

"Wir möchten mit der Aktion Schweigenbrechen einmal das Thema Gewalt gegen Frauen in die Öffentlichkeit bringen."

 [Teilnehmer der Podiumsdiskussion auf der Bühne.]

 Elke Ferner:

"Und deshalb geht es darum das Schweigen zu brechen, deutlich zu machen "Ihr seid nicht allein", es gibt auch andere, es gibt auch Menschen, die auf euch aufpassen, die euch unterstützen, um aus der Gewaltsituation rauszukommen."

 Christa Stolle:

"Wir müssen das Thema aus der Tabuzone holen und damit den Frauen eine Basis bieten, damit sie sich wehren können, damit sie Anzeige erstatten können, damit sie frei und selbstbestimmt leben können."

 Karin Nordmeyer:

Also wenn wir jammern, dass wir zu wenige Straftäter wirklich fangen, dann gehört als erster Schritt dazu, dass man darüber spricht.

 Alexander Nöhring:

"Wenn ich mich traue über eigene Verletzungen zu sprechen, dann ist das eigentlich ein Zeichen von Stärke, aber da müssen wir erst hinkommen."

 Virginia Wangare Greiner:

"Wenn man gegen Gewalt vorgehen will, kann man das nur schaffen, wenn die Männer mit im Boot sind und "Nein" zu Gewalt sagen."

 [Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig macht ein Foto mit einer Teilnehmerin und Kampagnenlogo.]

 Regina Frey:

"Echte Männer schlagen keine Frauen."

 Thomas Arend:

"Ich unterstütze die Aktion Schweigenbrechen, weil ich davon überzeugt bin, dass je mehr Öffentlichkeit in unserer Gesellschaft dafür hergestellt wird – ein höchstmöglicher Schutz für alle weiteren Frauen im Nachhinein bestehen kann."

 Helga Hentschel:

"Ich unterstütze die Aktion Schweigenbrechen, weil ich es ganz wichtig finde, dass Frauen ihre Stimme wiederfinden."

 Manuela Schwesig:

"Und deshalb ist es mir so wichtig diesen Frauen Mut zu machen und Ihnen zu sagen: Wenn ihr Gewalt erlebt, gerade in eurer eigenen Familie in eurer eigenen Ehe oder Beziehung, dann darf das nicht sein. Wir helfen euch!"