Manuela Schwesig beim Berliner Demografie Forum "Demografischer Wandel – Gesellschaft in Partnerschaft gestalten"

Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrter Herr Diekmann,
Sehr geehrter Herr Prof. Rocholl,
Sehr geehrter Herr Dr. Ischinger,
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Deville,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

den demografischen Wandel habe ich ziemlich früh live und in Farbe erleben können. Ich bin in Frankfurt/ Oder geboren. Viele meiner Freunde sind in den Jahren nach der Wende mit ihren Familien von dort weggezogen. Es gab schlechtere Arbeitsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten.

Ich konnte mit eigenen Augen beobachten, wie eine Region immer leerer wurde und sich die Städte verändert haben. Gut ausgebildete Menschen verließen ihre Heimat und vor allem Ältere blieben zurück. In meiner Wahlheimat Schwerin sah es nicht anders aus. Auch hier veränderte sich die Zusammensetzung der Bevölkerung rasant. Man konnte dabei zusehen. Mecklenburg-Vorpommern ist das Labor des demografischen Wandels. Hier kommen die Auswirkungen des demografischen Wandels in etwa zehn Jahre früher zum Tragen. Ich habe daher sehr konkrete Vorstellungen von den Herausforderungen vor denen wir stehen.

Für viele Menschen ist der demografische Wandel ein Veränderungsprozess, der Angst macht. Die Angst keine Arbeit oder Ausbildung zu finden, treibt die Menschen weg. Und die die zurückbleiben, haben Angst vergessen zu werden. Ältere Menschen machen sich Sorgen um ihre Versorgung, wenn der nächste Dorfladen oder die Arztpraxis schließt.

Ich habe aber auch die Kehrseite des demografischen Wandels erlebt: viele meiner Freunde sind nach Ausbildung und den ersten Jobs wieder zurückgekommen. In ihrer alten Heimat haben sie zwar ein bisschen schlechter verdient, aber sie waren als Fachkräfte gefragt. Außerdem war das mit der Kinderbetreuung einfacher, auch weil Eltern oder Großeltern in der Nähe sind. Und wenn es den Großeltern gesundheitlich schon nicht mehr so gut ging, dann war man auch schneller zur Stelle. Das sind die Chancen, die mit dem demografischen Wandel auch einhergehen.

Für mich ist der demografische Wandel die größte innenpolitische Herausforderung des kommenden Jahrzehnts.

Der demografische Wandel betrifft:

  • alle Lebensbereiche, 
  • alle Politikfelder 
  • und alle gesellschaftlichen Gruppen.


Seine Wucht ist so immens, dass wir umfassende und tiefgreifende politische Antworten benötigen. Ich freue mich daher sehr über die Gelegenheit, zu diesem Thema mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Der demografische Wandel verändert aus meiner Sicht die Art und Weise, wie wir in unserer Gesellschaft zusammenleben fundamental. Ich bin deshalb fest davon überzeugt, dass wir Politik nicht mehr werden machen können, ohne dabei die Auswirkungen des demografischen Wandels mitzudenken.

Vor allem drei Trends prägen die Zukunft des Miteinanders in unserem Land:

  • Erstens werden wir weniger: In den nächsten 15 Jahren wird die Einwohnerzahl Deutschlands auf etwa 77 Millionen Menschen sinken und bis 2060 wahrscheinlich um weitere 10 Millionen Menschen. Gerade die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter schrumpft in den kommenden 20 Jahren um über 6 Millionen Menschen. 
  • Zweitens werden wir älter: dank des medizinischen Fortschritts werden in 15 Jahren über 28 Prozent der Menschen über 65 Jahre alt sein. Das ist toll und positiv, weil Menschen viel mehr von einem Leben nach dem Beruf haben und wir eine Gesellschaft werden, die auf reichen Erfahrungen aufbauen kann. Diese Entwicklung hat aber auch massive Auswirkungen auf das Rentensystem und den Pflegebedarf in unserem Land.
  • Drittens werden wir "bunter": Schon heute leben bei uns immer mehr Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Und die Formen des Zusammenlebens werden zukünftig noch vielfältiger. Familien werden kleiner und mobiler. Immer häufiger leben Eltern ohne Trauschein zusammen. Es gibt mehr Alleinerziehende, aber auch mehr Paare, die kinderlos bleiben. Die kommende Generation älterer Menschen steht damit vor vollkommen neuen Fragen.


Hinzu kommt, dass die Auswirkungen des demografischen Wandels regional sehr unterschiedlich sind. Vor allem große Städte werden in den nächsten 15 Jahren um bis zu 30 Prozent wachsen. Einige Regionen in Ostdeutschland schrumpfen hingegen in ähnlichem Umfang.

Vielen Menschen macht der demografische Wandel deshalb Angst. Das Bundesfamilienministerium hat im letzten Herbst eine Befragung durch das Institut Allensbach durchführen lassen. Dabei wurden junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren zum demografischen Wandel befragt.

  • Fast 70 Prozent dieser jungen Menschen betrachten den demografischen Wandel als ernsthaftes Problem,
  • Weit über die Hälfte macht sich Sorgen.
  • Vor allem interessant: mehr als die Hälfte kann den Begriff mit eigenen Worten richtig erklären.


Das macht deutlich: die Veränderungen der Bevölkerungsstruktur ist den jungen Menschen geläufig, manche haben eine klare, viele aber eine diffuse Vorstellung was auf sie zukommt. Die meisten jungen Menschen haben darauf eher einen sorgenvollen Blick.

Ich verstehe die Sorge, aber unsere Zukunft muss keineswegs düster sein. Wir können den demografischen Wandel nicht aufhalten, aber wir können ihn gestalten. Und genau das - unsere Gesellschaft auf die tiefgreifenden Veränderungen einzustellen - hat sich die gesamte Bundesregierung auf die Fahnen geschrieben.

Unsere Demografiestrategie macht deutlich, dass wir verschiedene Bausteine für eine erfolgreiche Begleitung des demografischen Wandels benötigen.

Meine Ziele als Gesellschaftsministerin sind dabei

  • den Zusammenhalt der Gesellschaft zu sichern
  • und den Wohlstand in unserem Land zu erhalten.


Ich glaube, dass wir dafür Partnerschaften brauchen. Wir brauchen Partnerschaften zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Und ich glaube, dass das Prinzip der Partnerschaft auch die politischen Antworten auf den demografischen Wandel prägen muss.

Partnerschaft benötigen wir vor allem in der Arbeitswelt. Die Allensbach-Studie belegt, dass junge Menschen unbedingt eine Familie gründen wollen. 57 Prozent der noch kinderlosen jungen Leute wollen ganz bestimmt Kinder.

Die Frage ist, warum viele jüngere Menschen diesen Wunsch nach der Gründung einer Familie nicht oder erst sehr spät realisieren? Meine Antwort ist: Die Arbeitswelt ist zu unflexibel. Nach wie vor ist derjenige der beste Mitarbeiter, der Vollzeit in der Firma vor dem Rechner sitzt und anwesend ist. Das ist nicht mehr zeitgemäß und für die Bewältigung des demografischen Wandels hinderlich.

Am liebsten hätten beide, Mutter wie Vater, gern beides, Familie und Beruf, und zwar in einem guten Miteinander. 60 Prozent der Paare mit kleinen Kindern halten eine Partnerschaftlichkeit bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für das ideale Lebensmodell. Allerdings gelingt es nur 14 Prozent der Eltern, diesen Wunsch auch umzusetzen.

Das ist eine entscheidende Antwort auf den demografischen Wandel: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und Frauen in die Arbeitswelt holen! Bei Frauen liegt - technisch gesprochen –-das größte und am schnellsten zu aktivierende Fachkräftepotenzial im Inland.

Für Unternehmen heißt das: wer Mütter gewinnen will, muss auch Vätern Angebote zur Vereinbarkeit machen. Vereinbarkeit braucht eine starke partnerschaftliche Komponente. Wenn Väter und Mütter entsprechend ihren Wünschen beide vollzeitnah arbeiten, gewinnen nicht nur die Familien mehr Zeit füreinander, sondern auch für die Wirtschaft dürfte sich ein Gewinn an Produktivität einstellen.

Eltern brauchen und wollen mehr Zeit für die Familie! Die Allensbach-Studie belegt, dass junge Männer lieber gern 35 statt 39 Stunden in der Woche arbeiten würden; junge Frauen lieber 31 statt 35 Stunden. Genau in diesem Zusammenhang habe ich zu Jahresbeginn eine Debatte angestoßen.

Mit der Familienarbeitszeit habe ich klar gemacht, wie ich mir eine familienfreundliche Arbeitswelt vorstelle: Wenn beide Eltern ihre Arbeitsstunden eine Zeit lang etwas reduzieren können, bleibt für beide genug Zeit für die Familie, und niemand muss seine beruflichen Ziele gefährden. Die Familienarbeitszeit ist ein Bestandteil meiner Vision von einer neuen Familienpolitik, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern soll, Familien mehr Flexibilität gibt und die Partnerschaftlichkeit innerhalb der Familie fördert.

Den ersten Schritt auf dem Weg zu einer Familienarbeitszeit bin ich mit dem ElterngeldPlus auch bereits gegangen. Das ElterngeldPlus wird für all diejenigen Eltern zur Verfügung stehen, die während des Elterngeldbezugs in Teilzeit arbeiten wollen und ermöglicht so eine fairere Aufteilung zwischen den Partnern. Und auch die Wirtschaft profitiert: Neben motivierten und familienorientierteren Vätern dürfen Sie damit rechnen, dass Sie Mütter als qualifizierte Fachkräfte zukünftig schneller zurückgewinnen.

Politik zur Gestaltung des demografischen Wandels bedeutet für mich, die Perspektiven aller Generationen in den Blick zu nehmen. Wir brauchen eine Partnerschaft der Generationen.

Heute haben nur 16 Prozent der jungen Befragten der Allensbach-Studie hat den Eindruck, politische Lösungen würden sich langfristig an ihren Interessen orientieren.

Eine Politik für junge Menschen muss darum frühzeitig deren Perspektive einnehmen. So hat zum Beispiel die Demografiestrategie der Bundesregierung die junge Generation bisher fast vollständig ausgeblendet. Mit den anderen Ressorts ist nun vereinbart eine neue AG "Jugend gestaltet Zukunft" in der Demografiestrategie aufzubauen, die demnächst an die Arbeit gehen wird.

Auf die Jugend kommt es im demografischen Wandel besonders an und deshalb finde ich diese Erweiterung so sinnvoll. Wenn es immer weniger Kinder bzw. Jugendliche gibt, dann müssen wir dafür sorgen, dass sie mit allen Chancen aufwachsen können.

Dazu gehört eine qualitativ hochwertige Betreuungsinfrastruktur für die unter 3-Jährigen genauso wie mehr Ganztagsschulangebote. Investitionen in die Bildung unserer Kinder und die junge Generation sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir im demografischen Wandel bestehen können.

Und sie sind die Voraussetzung dafür, dass wir Jugendliche nicht immer als Problemfälle betrachten, die sich für das Allgemeinwohl nicht mehr interessieren würden. Wenn es gelingt, Teilhabe für junge Menschen zu organisieren und sie mitmachen zu lassen, dann wird es dieser Generation auch gelingen ihr Schicksal selbstbestimmt und selbstbewusst in die Hand zu nehmen.

Mir ist es daher ein großes Anliegen, die Eigenständige Jugendpolitik in den kommenden Jahren zu einem ganzheitlichen Politikansatz für alle Politikbereiche weiterzuentwickeln. Dazu wird es noch in diesem Jahr einen intensiven Dialogprozess mit allen relevanten Akteuren geben.

Für die junge Generation zeigen die Zahlen von Allensbach übrigens, dass der oft beschworene Generationenkonflikt bei jungen Menschen gar nicht ausgeprägt ist. Zwei Drittel der jungen Leute verstehen sich gut mit älteren Menschen und 60 Prozent glauben, dass Jung und Alt gleichermaßen voneinander profitieren können.

Und es geht noch weiter: Die Bereitschaft Verantwortung für ältere Angehörige zu übernehmen ist hoch. Knapp Zwei Drittel der jungen Befragten sind zur Übernahme der Pflege von Angehörigen bereit.

Das müssen wir ermöglichen. Denn wenn wir über Vereinbarkeit, Partnerschaft und mehr Zeit reden, dann gilt das nicht nur für die Kindererziehung. Zeit brauchen die Familien in einer älterwerdenden Gesellschaft auch zur Pflege ihrer Angehörigen.

Ich will deshalb die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für Angehörige verbessern. Ich will z.B. eine Lohnfortzahlung für die Pflege-Auszeit einführen. Heute gibt es zwar die Möglichkeit 10 freie Tage zu nehmen, wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird und die Betreuung organisiert werden muss. Dafür gibt es aber bisher kein Geld, anders als bei einem kranken Kind. Diese Ungerechtigkeit will ich beseitigen.

Und wir werden die Pflegeberrufe attraktiver machen müssen. Menschen, die anderen Menschen helfen, verdienen den allergrößten Respekt, eine vernünftige Bezahlung und sichere Arbeitsbedingungen. Ich will die Pflegeausbildung reformieren. Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege sollen in einem Pflegeberufegesetz mit einheitlichem Berufsbild neu geregelt und aufgewertet werden.

Älter werdende Menschen bedeuten aber nicht nur mehr Pflegebedarf. Wir verbinden das Alter immer noch mit Gebrechlichkeit, Starrsinn und Hilfsbedürftigkeit. Das ist aber nur das halbe Bild: Ältere Menschen waren noch nie so gesund, aktiv, engagiert wie heute. Die längere Lebensdauer bedeutet für viele ältere Menschen gewonnene Jahre mit vielen Möglichkeiten.

Ältere Menschen übernehmen an vielen Stellen Verantwortung:

  • in der Familie, wo etwa die Hälfte der Großeltern
    bei der Betreuung der Enkelkinder hilft,
  • in der Pflege, wo 60 Prozent der pflegenden Angehörigen
    selbst über 55 Jahre alt sind,
  • und im ehrenamtlichen Engagement, wo die Älteren mittlerweile genauso engagiert sind
    wie die jüngeren Generationen.


Ich möchte deshalb gern weg vom Bild, dass Ältere im demografischen Wandel eine Last auf den Schultern der Jüngeren seien. Partnerschaft der Generationen bedeutet, dass wir ältere Menschen dabei unterstützen müssen, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Das ist mit der Öffnung des Bundesfreiwilligendienstes schon erfolgreich gelungen.

Ich will die Erfahrungen, die im bürgerschaftlichen Engagement gemacht werden, aufnehmen. Aktuell arbeiten wir am Zweiten Engagementbericht der Bundesregierung. Er soll sich genau dem Schwerpunkt "Demographischer Wandel" widmen und aufzeigen, wie freiwilliges, bürgerschaftliches Engagement zur Bewältigung des demografischen Wandels beitragen.

So wie in Eisenhüttenstadt beispielsweise. Dort ist das SeniorenEinkaufsMobil (SEM) entstanden, das älteren Menschen ein selbstständiges Einkaufen weiterhin ermöglicht. Ein kostenfreier Minibus holt Seniorinnen und Senioren mehrmals in der Woche zu Hause ab, fährt sie zum Einkaufszentrum und bringt sie mit ihren Einkäufen wieder nach Hause.

Auch die Mehrgenerationenhäuser sind Orte, wo die Generationen voneinander lernen können. Und sie stehen für eine Orientierung am unmittelbaren und bekannten Wohnumfeld. Ältere Menschen wollen auch in Zukunft in ihren Wohnungen und im vertrauten Wohnumfeld gut alt werden. Es muss unser Ziel sein, dass ältere Menschen so lange es irgend geht in ihren eigenen vier Wänden leben können.

Wohnen in der vertrauten Umgebung setzt eine Wohnung voraus, in der man auch dann leben kann, wenn man sich z.B. nicht mehr so gut bewegen kann. Nur ganz wenige Wohnungen sind aber altersgerecht.  Deshalb legt die Bundesregierung das Programm "Altersgerecht umbauen" wieder auf.

Die Familie von morgen sieht auch etwas anders aus: Einige leben in Patchworkfamilien, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oder auch allein. Das wird Auswirkungen auf die Wohnsituation haben, die bunter werden wird - und übrigens die Wohnungsnachfrage steigen lässt, trotz Rückgang der Bevölkerung. Schon heute gibt es alternative Wohnprojekte in denen verschiedenen Generationen miteinander leben ohne unbedingt familiär verbandelt zu sein. Solche Projekte gilt es zu fördern und auszuprobieren.

All die Aspekte und Beispiele zeigen: Die Bewältigung der größten innenpolitischen Herausforderung des kommenden Jahrzehnts wird uns nur mit mehr Partnerschaft gelingen.

Sie zeigen auch, dass wir trotz der immensen Herausforderungen die Chancen haben Gutes für die Gesellschaft zu bewegen. Wir können den demografischen Wandel gestalten und müssen ihn nicht angstvoll ertragen. Dafür brauchen wir den Schulterschluss aller gesellschaftlichen Gruppen, zwischen den Generationen, von Politik und Unternehmen.

Als Gesellschaftsministerin will ich eine partnerschaftliche Arbeitswelt, die mit flexiblen Arbeitszeitmodellen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich macht und damit Zeiträume für Kinder und für Pflegebedürftige schafft.

  • Das hilft dabei, dass junge Menschen ihren Wunsch nach Familie und Kindern realisieren können.
  • Und das hilft dabei dem Fachkräftemangel zu begegnen, weil vor allem Frauen leichter berufstätig sein können.


Ich will eine Partnerschaft der Generationen, die die Bedürfnisse von Jung und Alt ernst nimmt. Ich will keinen Generationenkonflikt schüren, sondern politische Lösungen finden, die alle Interessen in den Blick nimmt.

Es muss uns gelingen den Menschen die Angst zu nehmen, Chancen aufzuzeigen und die Bedingungen dafür zu schaffen, dass eine ältere und kleinere Gesellschaft keine schlechtere ist.

Darum geht es: eine Gesellschaft, die den Wandel gestaltet ist nicht dem Untergang geweiht, sondern kann lebenswerter und gerechter werden. Dies zu schaffen, ist Aufgabe von verantwortungsvoller Politik. Und dafür braucht sie starke Partner. Ich setze also auf Ihre Unterstützung und freue mich mit Ihnen zusammen an Lösungen zu arbeiten, die unser Land auf den demografischen Wandel gut vorbereiten.