jugend-audit #1

Junge Menschen geben Feedback zum Jugend-Check

Etwa 50 Jugendliche als Gruppe aufgestellt für ein gemeinsames Foto
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des "jugend-audit #1" im Bundesjugendministerium© Simon Eichmann

Vom 25. bis 27. Mai 2018 fand das "jugend-audit #1" im Bundesjugendministerium in Berlin statt. Rund 70 junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren haben sich in sechs Workshops intensiv mit Fragen der Jugendgerechtigkeit auseinandergesetzt und Feedback zum Prüfraster des Jugend-Checks gegeben. Das Kompetenzzentrum Jugend-Check hat die Partizipations-Veranstaltung ausgerichtet.

Das Prüfraster des Jugend-Checks stand dabei selbst auf dem Prüfstand. Bildet der Jugend-Check die Lebensrealität Jugendlicher ab? Welche Bereiche werden bislang nicht erfasst? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Diskussion. Per Foto- und Videostatements dokumentierten die Jugendlichen ihr Feedback. Die Ergebnisse der Untersuchung werden nun genutzt, um den Jugend-Check weiterzuentwickeln.

Anlässlich des Jugend-Audits betonte Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesjugendministerin:

"Der Jugend-Check hat eine wichtige gesellschaftspolitische Bedeutung. Er leistet einen Beitrag für gute Gesetzgebung, indem er die beabsichtigten und die unbeabsichtigten Auswirkungen von Gesetzesvorhaben auf Jugendliche und junge Erwachsene darstellt. Es ist selbstverständlich, Jugendliche und junge Erwachsene bei der Weiterentwicklung und Verbesserung des Jugend-Checks unmittelbar zu beteiligen."

Der Jugend-Check ist zentraler Bestandteil der Jugendstrategie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Unter dem Dach der Jugendstrategie werden vielfältige Maßnahmen umgesetzt. Leitbild ist dabei die "Eigenständige Jugendpolitik", die auf die Beteiligung der jungen Generation und das Zusammenwirken vieler Akteure setzt.

Wie funktioniert der Jugend-Check?