Frauen in Führungspositionen

Juliane Seifert zeichnet Unternehmen für ihre Frauenförderung aus

Gibt es für Frauen gute Chancen, Führungspositionen in einem Unternehmen zu übernehmen? Welche Arbeitszeitmodelle werden angeboten? Wie transparent sind Personalprozesse? Und gibt es Netzwerke speziell für Frauen? Antworten auf diese und andere Fragen liefert der Frauen-Karriere-Index (FKi). Das Management-Instrument des gleichnamigen Analyse- und Beratungshaus Frauen-Karriere-Index misst, wie erfolgreich Unternehmen sind, wenn es darum geht, die Karrieren von Frauen zu fördern. Jedes Unternehmen in Deutschland kann sich freiwillig bewerten lassen - in den Kategorien "Status/Dynamik", "Commitment" und "Rahmenbedingungen". Daraus ergibt sich dann ein Ranking. 

Am 6. März hat Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, die frauenfreundlichsten Unternehmen ausgezeichnet. Den Spitzenplatz teilen sich - wie bereits 2019 - die beiden Technologieunternehmen Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Accenture. Die Porsche AG wurde als "Newcomer des Jahres" geehrt.

Juliane Seifert:

"Unternehmen profitieren langfristig davon, klassische Muster zu durchbrechen und die Karrierechancen ihrer weiblichen Beschäftigten zu fördern. Der Frauen-Karriere-Index misst und macht transparent, wie sich die Karrieren von Frauen auf verschiedenen Führungsebenen in Unternehmen entwickeln. Er analysiert, welche Maßnahmen erfolgreich sind und unterstützt den Aufbau von Strukturen, die zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt beitragen. Immer mehr Unternehmen nehmen inzwischen am Index teil. Das zeigt, dass sich in der Arbeitswelt etwas bewegt."

Das Team des FKi untersucht jedes Jahr deutschlandweit unternehmerische Aktivitäten zur Karriereförderung von Frauen. Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche können den Erfolg einzelner Maßnahmen überprüfen lassen und bekommen konkrete Hinweise, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Der FKi analysiert darüber hinaus den Zusammenhang von Frauen, Führung und Innovation. Er ist wissenschaftlich fundiert und basiert auf objektiven Zahlen, Daten und Fakten. Das Ziel ist, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Aufstiegschancen von Frauen ins Top-Management zu verbessern.                    

Der FKi wurde 2012 mit Förderung des Bundesfrauenministeriums ins Leben gerufen. Seit 2015 ist er ein eigenständiges Unternehmen mit Sitz in München.