Frauen in Führungspositionen

Juliane Seifert zeichnet Unternehmen für Frauenförderung aus

Das Bild zeigt eine Gruppe
Juliane Seifert mit den vom Frauen-Karriere-Index ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträgern © Frauen-Karriere-Index

Am 8. März hat die Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium, Juliane Seifert, Unternehmen ausgezeichnet, die sich gezielt für faire Karrierechancen für Frauen einsetzen. Ausgewählt wurden die Unternehmen vom Frauen-Karriere-Index (FKi). Der Index verdeutlicht die Karrierechancen von Frauen in Unternehmen und macht sie vergleichbar.

In diesem Jahr teilen sich Hewlett Packard Enterprise und Accenture den Spitzenplatz. BMW wurde als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Bei der diesjährigen Preisverleihung in München wurden vor allem Unternehmen gewürdigt, die Frauen in Führungspositionen als wichtigen Indikator für Modernität und Innovation begreifen.

In ihrem Grußwort betonte Juliane Seifert:

"Dass immer mehr Unternehmen am 'Frauen-Karriere-Index' teilnehmen, zeigt, dass sich in der Arbeitswelt etwas bewegt. Die Wirtschaft hat verstanden: Ohne Frauen - und das auf allen Ebenen in einem Unternehmen - geht es nicht. Messinstrumente wie der 'Frauen-Karriere-Index' sind daher wichtig. Andererseits zeigt sich auch, dass Frauen abseits der Aufsichtsräte in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert sind. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen, die gesetzlich verpflichtet sind, sich Zielgrößen für den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu setzen, haben sich für den Vorstand eine Zielgröße von Null gesetzt. Das ist zu wenig! An dieser Stelle werden wir nachsteuern."

Der Frauen-Karriere-Index (FKi) wird jährlich erhoben. Er ist ein unabhängiges Messinstrument, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche nutzen können. Der Index untersucht, wie sich Frauen auf verschiedenen Führungsebenen in ihren Karrieren entwickeln. Hierzu wird auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten das unternehmensinterne Potenzial erfasst und analysiert, um die Aufstiegschancen von Frauen bis in das Top-Management zu erhöhen. Der FKi wurde mit Förderung des Bundesfrauenministeriums 2012 ins Leben gerufen. Seit 2015 ist der FKi ein eigenständiges Unternehmen mit Sitz in München.