Jugend beteiligen, Jugend sichtbar machen

Erster Bericht des Kompetenzzentrums Jugend-Check überreicht

Das Bild zeigt Caren Marks mit einer Broschüre in der Hand, umgeben von mehreren Menschen
Caren Marks nimmt den Ersten Bericht des Kompetenzzentrums Jugend-Check (KomJC) entgegen© BMFSFJ

Am 13. November hat die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, Caren Marks, den Ersten Bericht des Kompetenzzentrums Jugend-Check (KomJC) entgegengenommen. Mit dem Bericht informiert das KomJC über seine Arbeit und den Jugend-Check. Der Jugend-Check macht sichtbar, dass Gesetze aus allen Politikfeldern Auswirkungen auf junge Menschen haben können.

Der vorgelegte Bericht beantwortet die Fragen, wieso es ein Instrument wie den Jugend-Check braucht und wie er in der Praxis funktioniert. Zugleich stellt das KomJC bisherige Erfahrungen in der begleitenden Gesetzesfolgenabschätzung vor und zieht eine erste Bilanz: Bis Ende September 2018 wurden mit dem Jugend-Check 63 Regelungsvorhaben der Bundesregierung geprüft. Zu 18 Vorhaben aus unterschiedlichen Ressorts wurden jugendspezifische Auswirkungen identifiziert und veröffentlicht. Mit den Ergebnissen sollen Politik und Verwaltung sensibilisiert werden, die Bedürfnisse und Interessen junger Menschen zwischen 12 und 27 Jahren stärker zu berücksichtigen.

Bei der Übergabe des Berichts betonte Caren Marks:

"Die Belange junger Menschen werden zu oft nicht beachtet. Der Jugend-Check wird daher gebraucht. Denn er stellt politisches Handeln auf den Prüfstand: Welche Auswirkungen haben Gesetze auf Jugendliche und junge Erwachsene? Wo werden ihre Belange berührt - auch wenn die Verfasserinnen und Verfasser eines Gesetzes vielleicht gar nicht daran gedacht haben? Wir wollen den eingeschlagenen Weg weiter gehen und die Arbeit des Kompetenzzentrums Jugend-Check verstetigen."

Wie funktioniert der Jugend-Check?

Mit seinem ressortübergreifenden Ansatz ist der Jugend-Check ein wichtiges Element bei der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Entwicklung einer gemeinsamen Jugendstrategie der Bundesregierung. Das Vorhaben einer gemeinsamen Jugendstrategie fußt auf der "Eigenständigen Jugendpolitik", die das Bundesjugendministerium seit einigen Jahren verfolgt und mit der es die gemeinsamen Belange der jungen Generation sichtbar macht.