EU-Vereinbarkeits-Richtlinie

Dr. Franziska Giffey eröffnet Europäisches Fachgespräch

Das Bild zeigt Dr. Franziska Giffey hinter einem Rednerpult
Dr. Franziska Giffey eröffnet das Europäische Fachgespräch© BMFSFJ

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat am 1. Oktober das Europäische Fachgespräch "Abkehr vom Zuverdiener-Modell - aber wohin? Gleichstellungspolitische Zielsetzungen und Anforderungen an Vereinbarkeitspolitik" eröffnet. Neben rund 30 Fachleuten aus europäischer und nationaler Politik, Wissenschaft und Verbänden nahm die Generaldirektorin der EU-Generaldirektion für Justiz und Verbraucherschutz, Irena Moozova, teil.

Dr. Franziska Giffey:

"Viele junge Menschen wünschen sich finanziell unabhängige Partnerinnen und Partner, die mit beiden Beinen im Leben stehen. Mein Ziel als Bundesfamilienministerin ist es, eine gleichberechtigte Partnerschaft zu ermöglichen, in der Erwerbs- und Sorgearbeit fair aufgeteilt sind. Daher freue ich mich, dass wir heute gemeinsam mögliche Ansätze für neue Vereinbarkeitsmodelle diskutieren."

Vereinbarkeit fördern, Erfahrungen austauschen

Das Fachgespräch ist die finale Veranstaltung einer Reihe aus vier Fachgesprächen zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Es dient dem europaweiten Wissens- und Erfahrungsaustausch über gleichstellungspolitische Maßnahmen und Strategien unter dem Aspekt der Vereinbarkeitspolitik. Dabei stellten die Teilnehmenden unterschiedliche nationale Politikansätze vor und diskutierten diese.

Verabschiedet wurde der im Vereinbarkeitspaket der EU-Kommission enthaltene "Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige" am 21. Juni 2018 beim Rat der Europäischen Union für "Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz" in Luxemburg durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und ihren Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa.