Grußwort

Deutsch-Israelischer Jugendaustausch schreibt Geschichten

Ein Gruppenbild mit derMinisterin, dem israelischen Botschafter, den und Autoren und den Mitgliedern der Jury
Dr. Franziska Giffey (mittig) mit dem Botschafter des Staates Israel Jeremy Issacharoff (rechts daneben), den 8 jungen, ausgezeichneten Autorinnen und Autoren und den Mitgliedern der Jury© ConAct/Ruthe Zuntz

Am 25. Juni hat Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey beim Deutsch-Israelischen Festabend "Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen. Deutsch-Israelischer Austausch schreibt Geschichten" in Berlin ein Grußwort gehalten. Das gleichnamige bilaterale Projekt ist der Beitrag des Deutsch-Israelischen außerschulischen Austausches zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels. Die Teilnehmenden waren dafür eingeladen worden, ihre Geschichten von Begegnungen und Erlebnissen im jeweils anderen Land - Deutschland oder Israel - in Form von Reportagen oder auf fiktionale Weise aufzuschreiben.

Dr. Franziska Giffey:

"'Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen.' Das Motto dieses Austauschs beschreibt die große Bedeutung von Geschichte und Gegenwart und die Macht der Begegnung zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Nationen. Wir wissen um die besondere Beziehung unserer Staaten, die auch in Euren Geschichten ganz deutlich wird. Mir ist es deshalb ein großes Anliegen, den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch weiter zu stärken."

Ausgezeichnet: Persönliche Geschichten

Von insgesamt 26 Beiträgen wurden die jeweils vier besten Geschichten junger Menschen aus Deutschland und Israel ausgezeichnet. In den Geschichten geht es auch um humorvolle, lebenslustige Momente, die die vielschichtigen und sich immer wandelnden Beziehungen zwischen Menschen aus Deutschland und Israel zum Ausdruck bringen. Die besten Beiträge zeichnete eine Jury aus deutschen und israelischen Journalistinnen und Journalisten sowie Autorinnen und Autoren aus. Zum Schreibwettbewerb eingeladen hatten ConAct - Koordinierungszentraum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch - und die Israel Youth Exchange Authority.

Alle Beiträge können in der Online-Bibliothek nachgelesen werden.

Deutsch-Israelischen Jugendaustausch weiter fördern

Über 620.000 junge Menschen haben im Rahmen des Deutsch-Israelischen Jugendaustauschs bereits das jeweils andere Land besucht, Freunde gefunden und Kontakte geknüpft, die beide Länder verbinden. So bringt der Austausch das gegenseitige Verständnis voran und fördert die Aussöhnung entscheidend. Deshalb wird der bilaterale Jugendaustausch weiter gestärkt: Am 17. Januar 2018 hat der Bundestag einen Antrag beschlossen, der den Austausch in einem Deutsch-Israelischen Jugendwerk weiter ausbauen und weiterentwickeln will.