Verantwortung für die Gesellschaft: Unternehmensengagement

Mitarbeiter der Alfred Kiess GmbH halten einen symbolischen Scheck hoch
Die Alfred Kiess GmbH ist Engagementbotschafter 2014© Bildnachweis: Alfred Kiess GmbH

Fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen engagieren sich für die Gesellschaft. "Eine Kultur der Mitverantwortung kann nur durch eine enge Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gelingen", erklärte Manuela Schwesig. Die Stuttgarter Alfred Kiess GmbH ist eines dieser Unternehmen und Engagementbotschafter 2014.

Unter dem Motto "Gemeinsam Gutes tun" bindet das familiengeführte, weltweit tätige Unternehmen seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sein vielfältiges Engagement ein. Als Unterzeichner der Charta der Vielfalt fördert es eine Unternehmenskultur, die auf Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt beruht.

Um die Integration gehörloser Beschäftigter zu fördern, bietet die Alfred Kiess GmbH allen Kolleginnen und Kollegen kostenlose Kurse zum Erlernen der Gebärdensprache an.

Auch für die Olgäle Stiftung für das kranke Kind e. V. setzt sich das Unternehmen ein. 2006 riefen die Kiess-Geschäftsführer die Wohltätigkeitsveranstaltung "Comedy und Kunst zwischen Hobelbänken" ins Leben. Das Unternehmen spendet die Erlöse der Theateraufführung zwischen Hobelbänken und Maschinen. Seit dem Start des Projektes konnten die Geschäftsführer bereits rund 18.500 Euro an die Stiftung übergeben.

Geschäftsführer Tilo Kiess organisiert darüber hinaus Typisierungsaktionen bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und ist natürlich selbst Spender. Mittlerweile sind außer ihm fast alle der 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens bei der DKMS registriert.

Im Vorfeld der Aktionswoche hatte die Bundesfamilienministerin die Engagement-Botschafter 2014 ernannt, die für Engagement und Ehrenamt werben und den freiwilligen Einsatz in den öffentlichen Fokus rücken. Die Daten zum Unternehmensengagement wurden im Rahmen des Ersten Engagementberichts erhoben, der zusammen mit einem Monitor, der die Hauptergebnisse enthält, auf der Internetseite des Ministeriums abrufbar ist.