Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek besucht Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek und Prof. Dr. Ursula Lehr in der BAGSO-Geschäftsstelle. Bildquelle: BAGSO/ Wimmer
Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek und Prof. Dr. Ursula Lehr in der BAGSO-Geschäftsstelle

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ralf Kleindiek, hat am 25. April die Geschäftsstelle der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) besucht.

Im Gespräch mit der Vorsitzenden der BAGSO und ehemaligen Bundesseniorenministerin Prof. Dr. Ursula Lehr wurde die bisherige gute Zusammenarbeit unterstrichen. "Seniorenorganisationen sind in der Zeit des demografischen Wandels wertvolle Partner, um den Dialog zwischen den Generationen zu fördern", sagte Dr. Ralf Kleindiek. "Sie vertreten nicht nur die seniorenpolitischen Anliegen, sondern tragen mit dazu bei, realistische  Altersbilder in die Gesellschaft zu tragen", erläuterte der Staatssekretär.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. repräsentiert als Dachverband das gesamte Spektrum der ihr angeschlossenen 111 Mitgliedsverbände, die die Interessen der älteren Generation wahrnehmen. Über ihre Mitgliedsorganisationen vertritt die BAGSO über 13 Millionen Mitglieder der Altersgruppe 50plus in Deutschland.

Die BAGSO wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und berät es in seniorenpolitischen Anliegen und Fragestellungen.

Bei seinem Besuch unterstrich Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek unter anderem die Bedeutung der digitalen Medien für die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen. "Wir wollen, dass ältere Menschen die digitale Medienlandschaft als Chance sehen und auch nutzen, um aktiv an den gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben und so mehr Lebensqualität bis ins hohe Alter erfahren", sagte Dr. Ralf Kleindiek.

Mit Förderung aus dem Bundesaltenplan untersucht die BAGSO in dem auf zwei Jahre angelegten Projekt "Soziale Netzwerke als Chance für Seniorenorganisationen", wie die Sozialen Netzwerke für die Seniorenorganisationen genutzt und entsprechende Strategien entwickelt werden können, um Informationen schnell und aktuell verbreiten zu können.

Ein weiteres wichtiges Anliegen in der Seniorenpolitik ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern und ihre Angehörigen zu unterstützen. Daher fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt "Nasch Dom". Das gemeinsam von der BAGSO und dem Kultur- und Integrationszentrum Phoenix e.V. durchgeführte Projekt hat das Ziel, den Zugang zu bestehenden Versorgungsstrukturen für demenziell erkrankte Migrantinnen und Migranten zu verbessern und kultursensible Angebote aufzubauen. Das Projekt richtet sich im Kern an die Gruppe der russischsprachigen Migrantinnen und Migranten sowie deren Migrantenorganisationen.

"Vielfach ist der Zugang von Migrantinnen und Migranten zu vorhandenen Versorgungs- und Angebotsstrukturen noch unzureichend. Besonders problematisch ist diese Situation für  Migrantenfamilien mit demenzerkrankten Angehörigen. Die Entscheidung, Migrantenorganisationen als Multiplikatoren zu gewinnen, ist goldrichtig. Das bestätigt der bisherige erfolgreiche Verlauf des Projekts", lobte Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek.